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Warum in Fibersail investieren?

Anlegerinnen und Anleger auf Invesdor haben bereits mehrere Windprojekte über Projektfinanzierungsdarlehen finanziert und dadurch Zugang zu Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien erhalten. Mit Fibersail können sie nun auch in die Technologie investieren, die diese zugrunde liegenden Anlagen überwacht, optimiert und möglicherweise deren Leistung verlängert. Für Anlegerinnen und Anleger, die Windenergie bereits als Anlageklasse im Bereich der Projektfinanzierung kennen, ist diese Eigenkapitalmöglichkeit der logische nächste Schritt. 

1

Von kostspieligen Schäden an Rotorblättern zu einem klaren Investmentcase

Unentdeckte Schäden an Rotorblättern können zu kostspieligen Reparaturen und Produktionsausfällen führen. Fibersail begegnet diesem Risiko mit einem Überwachungssystem, das Ausfallzeiten reduzieren und den Wert von Windpark-Anlagen schützen soll.

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2

Patentierte Technologie zur Erfassung des gesamten Rotorblatts

Fibersail nutzt patentierte faseroptische Sensorik und Analysen zur Erfassung des gesamten Rotorblatts. Die Technologie kann bei verschiedenen Turbinenmodellen verwendet werden und wurde bereits an in Betrieb befindlichen Windenergieanlagen eingesetzt.

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3

Erste umsatzbringende Einsätze bei führenden Branchenunternehmen

Das System wird bei 13 Windenergieanlagen von Versorgungsunternehmen und unabhängigen Stromerzeugern wie Naturgy, ERG, Nadara, TotalEnergies und anderen gegen Bezahlung eingesetzt oder qualifiziert. Dies zeigt die Bereitschaft der Branche, die Lösung zu testen und dafür Mittel zu allokieren.

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4

SaaS-Modell mit Hardware

Fibersail verkauft Hardware pro Windenergieanlage und will mit wachsender installierter Basis steigende wiederkehrende Umsätze aus Überwachung und Erkenntnissen zum Zustand der Rotorblätter aufbauen.

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5

Erfahrenes Windenergie- und Datenteam

Ein von den Gründern geführtes Team mit langjähriger Erfahrung in Windenergie, Ingenieurwesen, Software, Daten und KI. Unterstützt wird es von einem Aufsichtsrat mit erfahrenen Führungskräften aus der Windbranche.

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6

Ankerfinanzierte Eigenkapitalrunde mit Fördermitteln

Die Runde wird mit 950.000 Euro von Brancheninvestoren wie Skirderf Capital und InnoMarket angeführt. Dies schafft eine Finanzierungsbasis für die nächste Wachstumsphase.

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Eigenkapitalfinanzierung

Eigenkapitalrunde zur Finanzierung der kommerziellen Einführung und des softwaregestützten Wachstums

Diese Eigenkapitalrunde auf Invesdor soll die kommerzielle Einführung von Fibersail, wichtige Neueinstellungen, die Industrialisierung der Hardware sowie die Weiterentwicklung der Software und Analysen zur Überwachung von Rotorblättern finanzieren.

Marketinginhalt

Vorname Nachname, Position

“Da Windkraftanlagen immer größer werden, können es sich die Betreiber nicht leisten, hinsichtlich des Zustands der Rotorblätter im Dunkeln zu tappen. Bei Fibersail konzentrieren wir uns darauf, ihnen die nötige Transparenz zu verschaffen, um die Stromerzeugung zu sichern und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Unsere bezahlten Projekte mit führenden Energieversorgern und die Unterstützung durch erfahrene Ankerinvestoren bilden eine solide Grundlage für die Umsetzung der nächsten Phase unseres Wachstumsplans.”

— Carlos Oliveira, Co‑Founder & CEO

Informationen zum Investment

Verbleibende Tage:
21
Finanzierung endet am:
05.10.2026
Typ:
Wertpapier
Bereits finanziert:
€ 961.460,04
Angebotenes Eigenkapital:
13,88 – 21,40 %
Preis pro Anteil:
€ 5,89
minimale Investition 45 Anteile
Transaktionskosten:
1,50 %
Anzahl der bestehenden Anteile:
1 388 214
Verwässerte Anteile:
1 528 842
Pre-Money-Bewertung:
€ 9.000.000,00
Emissionsvolumen:
€ 2.450.387,25
Angebotene Einheiten:
416 025
Vermittler:
Oneplanetcrowd International B.V
Lizenz:
ECSP - VO

Über Fibersail

Problem, Lösung und Markt

Problem

Windenergieanlagen-Betreiber können nicht steuern, was sie nicht sehen

Betreiber von Windparks setzen immer größere und komplexere Anlagen ein, bei denen jedes Rotorblatt eine wertvolle Komponente ist. Heute verlassen sie sich auf regelmäßige Inspektionen und punktuelle Sensoren. Diese liefern kein kontinuierliches Bild des gesamten Rotorblatts. Dadurch können frühe oder innere Schäden unentdeckt bleiben. Das kann zu ungeplanten Ausfallzeiten, kostspieligen Reparaturen und Unsicherheit über die verbleibende Lebensdauer älterer Rotorblätter führen, insbesondere bei Offshore-Anlagen und hohen Belastungen.


Lösung

Rotorblattzustand in Echtzeit sichtbar machen

Fibersail bietet ein Zustandsüberwachungssystem, das die vollständige Form jedes Rotorblatts einer Windenergieanlage mit eingebetteten faseroptischen Sensoren und cloudbasierten Analysen misst. Durch die kontinuierliche Erfassung des Blattverhaltens im realen Betrieb soll das System strukturelle Veränderungen früher erkennen und lokalisieren. Betreiber erhalten dadurch einen klareren Einblick in den Zustand der Rotorblätter. Warnmeldungen und Berichte sollen eine gezielte Wartung, weniger ungeplante Ausfallzeiten sowie bessere Entscheidungen zu Leistung und Lebensdauer der Rotorblätter unterstützen.


Geschäftsmodell

Ein System verkauft, viele Jahre Daten

Fibersail arbeitet mit einem B2B-SaaS-Modell, das durch Hardware ergänzt wird. Das Unternehmen verkauft Sensor- und Schaltschrank-Kits pro Windenergieanlage und berechnet anschließend wiederkehrende Gebühren für die Überwachung und Analysen sowie den Zugang zu Erkenntnissen und Berichten zum Zustand der Rotorblätter. Zusätzliche Dienstleistungen in den Bereichen Ingenieurwesen und Kalibrierung unterstützen die Qualifizierung, Implementierung und kundenspezifische Anwendungsfälle. Mit der Ausstattung weiterer Windenergieanlagen will Fibersail auf der installierten Hardware eine wachsende Basis wiederkehrender Softwareumsätze aufbauen.


Wettbewerber

Von punktuellen Lösungen zu einem vollständigen Bild des Rotorblatts

Fibersail ergänzt bestehende Ansätze zur Überwachung und Inspektion von Rotorblättern, darunter Drohnen- oder Sichtprüfungen, Schwingungs- und Akustiküberwachung, standardmäßige Last- oder Dehnungssensoren sowie OEM-spezifische Zustandsüberwachungssysteme. Diese Ansätze liefern in der Regel Momentaufnahmen oder punktuelle Messungen statt eines kontinuierlichen Bildes des gesamten Rotorblatts. Fibersail positioniert sich als ergänzende Lösung. Das Unternehmen bietet eine kontinuierliche Formerfassung des gesamten Rotorblatts und OEM-unabhängige Analysen, die eine frühere Erkennung, Lokalisierung und bessere Einblicke in die Leistung unterstützen sollen. Eine unabhängige Validierung im großen Maßstab im Vergleich zu alternativen Lösungen ist bislang begrenzt und bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der nächsten Phase.


Nachhaltigkeit

Lebensdauer von Rotorblättern verlängern, saubere Energie stärken

Fibersail will Betreiber dabei unterstützen, Probleme an Rotorblättern früher zu erkennen und gezielte Wartungsmaßnahmen zu planen. Dadurch sollen Windenergieanlagen zuverlässiger und länger betrieben werden können. Dies kann das Nachhaltigkeitsziel 7 der Vereinten Nationen, „Bezahlbare und saubere Energie“, unterstützen, indem die Verfügbarkeit erneuerbarer Energieerzeugung verbessert wird. Ebenso kann das Nachhaltigkeitsziel 12, „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“, unterstützt werden, indem ein vorzeitiger Austausch von Rotorblättern und Materialverschwendung reduziert werden. Fibersail plant, die Wirkung anhand von Indikatoren zu verfolgen. Dazu gehören beispielsweise die geschätzte Menge potenziell vermiedener CO2-Emissionen durch eine höhere Anlagenverfügbarkeit sowie die Anzahl der Rotorblätter, deren Betriebslebensdauer möglicherweise verlängert werden kann. Grundlage sind Kundendaten und vereinbarte Methoden.

Management

Das Management von Fibersail verbindet langjährige Erfahrung in Windenergietechnik, Software und Unternehmensaufbau. Diese Kombination ist wichtig, um aus einem Deep-Tech-Prototyp ein industrielles, kundenreifes Produkt zu entwickeln und die kommerzielle Einführung zu skalieren.

Das Führungsteam wird von Spezialisten aus den Bereichen Glasfasersensorik, Datenwissenschaft, Projektmanagement und geistiges Eigentum sowie von einem Aufsichtsrat unterstützt, dem ehemalige Führungskräfte von LM Wind Power und erfahrene Investoren aus dem Bereich Klimatechnologie angehören, die Branchenkenntnisse und Unterstützung bei der Unternehmensführung einbringen.

Carlos Oliveira, Co-Founder & CEO

Carlos Oliveira

Co‑Founder & CEO

Carlos verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Windbranche bei Enercon, unter anderem in der Integration von Turbinentechnologie, der Projektleitung und der Geschäftsentwicklung. Damit kann er Versorgungsunternehmen und OEMs auf der einen Seite mit der Technologie von Fibersail auf der anderen Seite verbinden. Zugleich hält er den Fokus des Unternehmens auf den operativen Herausforderungen der Betreiber von Windparks.

Rui Figueiredo, COO

Rui Figueiredo

COO

Rui war auch mehr als 15 Jahre bei Enercon in den Bereichen Forschung und Entwicklung von Windkraftanlagen, Leistungsoptimierung und Betriebsdienstleistungen tätig. Seine Erfahrung in der Leitung internationaler, interdisziplinärer Ingenieurteams und im Außendienst ist von unmittelbarer Bedeutung dafür, dass die Lösung von Fibersail zuverlässig an realen Windkraftanlagen eingesetzt werden kann.

Rui Monteiro, CTO

Rui Monteiro

CTO

Mit über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen IT-Systeme, Softwarearchitektur und KI-/Datenlösungen bei Unternehmen wie Roche und der Europäischen Kommission leitet Rui bei Fibersail die Bereiche Software, Datenplattform und Analytik. Sein Profil ist ideal geeignet, um Sensordaten in robuste, skalierbare Überwachungs- und Analyseprodukte umzuwandeln.


Aufsichtsrat

Marc de Jong

Marc de Jong

Mitglied des Aufsichtsrats

Ehemaliger CEO von LM Wind Power, Philips Lighting und NXP Automotive. Marc verfügt über umfassende Erfahrung in der industriellen Skalierung, der Herstellung von Rotorblättern und im globalen Betrieb. Seine Erfahrung hilft Fibersail, Technologie und Prozesse an den Anforderungen großer OEMs und Versorgungsunternehmen auszurichten. Zudem unterstützt er das Unternehmen bei der Vorbereitung größerer Einsätze und Partnerschaften im Windsektor.

Vorname Nachname, Position

Alexander Dewulf

Mitglied des Aufsichtsrats

Ehemaliger CEO von Sonepar Belgium und Nuon Belgium sowie EVP von Siemens Business Services und Siemens Telecom. Alexander verfügt über Erfahrung in Strategieentwicklung, internationalem Wachstum, Dienstleistungsentwicklung und KI-Anwendungen. Seine Erfahrung kann Fibersail dabei helfen, seine Marktposition zu stärken und die internationale Kommerzialisierung zu beschleunigen. Mit seinem Industrienetzwerk unterstützt er Fibersail dabei, neue strategische Partnerschaften, Kunden und Wachstumschancen zu identifizieren.

Jan Fredriks

Jan Fredriks

Mitglied des Aufsichtsrats

Als Gründer von Skirderf Capital und ehemaliger Manager bei Essent bringt Jan Erfahrung im Energiesektor, im Investmentbereich und in der Unternehmensführung mit. Als Lead-Investor trägt er zur strategischen Ausrichtung, Finanzierungsstrategie und zum Stakeholder-Management von Fibersail bei. Er unterstützt das Unternehmen dabei, Technologieentwicklung, Finanzierbarkeit, Liquiditätsmanagement und Erwartungen der Anlegerinnen und Anleger miteinander in Einklang zu bringen.

Unternehmensstruktur

Fibersail verfügt über eine Holding- und Tochtergesellschaftsstruktur. Anlegerinnen und Anleger auf Invesdor investieren indirekt über eine niederländische Treuhandstiftung (STAK) in die niederländische Holdinggesellschaft. Die STAK hält die Anteile und gibt Hinterlegungsscheine aus. Die operativen Aktivitäten und die meisten Mitarbeitenden befinden sich in der portugiesischen Tochtergesellschaft.

Holdinggesellschaft

Fibersail Holding B.V.
Rotterdam, Niederlande

Fibersail Portugal, Lda.

100%ige operative Tochtergesellschaft der Fibersail Holding B.V., verantwortlich für Forschung und Entwicklung, Produktion, Ingenieurswesen und Projektdurchführung in Portugal.

Verteilung der Unternehmensanteile

Das Aktienkapital von Fibersail befindet sich derzeit im Besitz einer Mischung aus Gründungsmanagement, spezialisierten Climate-Tech- und Venture-Investoren sowie einem Mitarbeiterbeteiligungsfonds. Die Eigentumsverhältnisse sind relativ konzentriert: Skirderf Capital fungiert als Hauptinvestor, und der Gründer hält nach wie vor einen bedeutenden Anteil. Ergänzt wird dies durch mehrere institutionelle Fonds und ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (ESOP), das die Interessen der Führungskräfte an der langfristigen Wertschöpfung ausrichtet. 

Überblick über die Aktionärsstruktur

Vor der aktuellen Finanzierungsrunde befindet sich die Fibersail Holding B.V. mehrheitlich im Besitz ihres Hauptinvestors Skirderf Capital und des Gründers Carlos Oliveira sowie von Climate-Tech- und Venture-Capital-Fonds wie FORWARD.one, InnoMarket und ENERGIIQ. Die übrigen Anteile halten weitere Investoren, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle und Kleinaktionäre.

# Anteilseigner Typ Beteiligung
1 Skirderf Capital
Hauptinvestor und Family Office mit Schwerpunkt auf Energie- und Klimatechnologie
Institutionelle Anleger / Family Office 32.1%
2 Carlos Oliveira HoldCo
Holdinggesellschaft des Mitbegründers und CEO Carlos Oliveira
Gründungsgesellschafter / Geschäftsführung 27.9%
3 FORWARD.one
Niederländischer Deep-Tech-Risikokapitalfonds
Venture capital 11.0%
4 InnoMarket B.V.
Investmentvehikel mit Verbindungen zum ehemaligen LM Wind Power-Vorstandsvorsitzenden Marc de Jong
Strategischer / Brancheninvestor 9.0%
5 ENERGIIQ
Energieinnovationsfonds zur Förderung sauberer Energietechnologien
Institutioneller Climate-Tech-Fonds 5.4%
Weitere Anteilseigner
Dazu gehören InnoEnergy, Caixa Capital, kleinere Investoren, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle (STAK, aktuelles und zukünftiges ESOP) sowie RSPV+2, die jeweils weniger als 10 % der Anteile halten.
Weitere Investoren / ESOP 14.6%
Gesamt 100.0%

*Die Prozentangaben beziehen sich auf den Stand vor der aktuellen Finanzierungsrunde und können sich nach Abschluss der Finanzierung ändern.

Mittelverwendung und Finanzierungsszenarien

Die endgültige Mittelverwendung hängt davon ab, wie viel in dieser Runde eingeworben wird. Die nachstehende Tabelle zeigt drei Szenarien mit unterschiedlichen Beteiligungshöhen von Invesdor neben den Ankerinvestoren. Zusammen haben sie bisher 1.000.000 Euro zugesagt. Die Gesamtrunde kann bis zu 4.000.000 Euro umfassen. Der Vorschlag von Invesdor basiert jedoch auf der aktuellen Summe von 950.000 Euro.

In allen Szenarien soll das Eigenkapital Betriebsmittel und wichtige Neueinstellungen, die kommerzielle Einführung bei bestehenden und neuen Kunden aus dem Windsektor, die Industrialisierung der Hardware sowie die Weiterentwicklung der Daten- und Analyseplattform von Fibersail für den Zustand von Rotorblättern finanzieren. Ein separater Förderbetrag von etwa 840.000 Euro ist zur Unterstützung bestimmter Forschungs-, Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekte vorgesehen.

Mindest-Szenario

Szenario I: ca. 1.450.000 Euro

Mindestbetrag der Eigenkapitalfinanzierung bei vollständiger Zusage der Ankerinvestoren und einer Mindestbeteiligung von Invesdor.

Invesdor-Anlegerinnen und -Anleger €500,000
Ankerinvestoren €950,000
Gesamtfinanzierung ≈ €1,450,000

Indikative Mittelverwendung

  • Betriebsmittel und Bindung des Kernteams, einschließlich ausgewählter Neueinstellungen in Qualitätssicherung, Finanzen und kommerzieller Unterstützung.
  • Abschluss bestehender Qualifizierungsprojekte und Vorbereitung der ersten breiteren Einführung bei ausgewählten Referenzkunden.

Mittleres Szenario

Szenario II: ca. 1.950.000 Euro

Höhere Beteiligung von Invesdor zusätzlich zur vollständigen Zusage der Ankerinvestoren.

Invesdor-Anlegerinnen und -Anleger €1,000,000
Ankerinvestoren €950,000
Gesamtfinanzierung ≈ €1,950,000

Indikative Mittelverwendung

  • Ausbau der Vertriebs- und Kundenbetreuungskapazitäten zur Unterstützung weiterer Qualifizierungsprojekte und erster Einsätze auf Flottenebene.
  • Zusätzliche Investitionen in Produktentwicklung, Datenmodelle und OEM-bezogene Zertifizierung zur Stärkung der Überwachungs- und Analyseplattform.

Maximal-Szenario

Szenario III: ca. 2.450.000 Euro

Maximal geplante Beteiligung von Invesdor zusammen mit der vollständigen Zusage der Ankerinvestoren.

Invesdor-Anlegerinnen und -Anleger €1,500,000
Ankerinvestoren €950,000
Gesamtfinanzierung ≈ €2,450,000

Indikative Mittelverwendung

  • Skalierung der kommerziellen Einführung bei weiteren Kunden und in weiteren Regionen, einschließlich Partnerschaften mit Dienstleistern für Installation und Einsatz.
  • Industrialisierung der Hardwareproduktion, Senkung der Stückkosten und Weiterentwicklung KI-gestützter Analysen zum Zustand und zur Verlängerung der Lebensdauer von Rotorblättern.

Finanzkennzahlen und Wachstum

Ist- und Planwerte

Verschaffen Sie sich einen Einblick in die Finanzkennzahlen des Unternehmens, beispielsweise in die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis. Erfahren Sie mehr über die Wachstumsprognose.

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Bewertung und Exit

Unternehmensbewertung

€9 Millionen

Die aktuelle Finanzierungsrunde bewertet Fibersail mit einer Pre-Money-Bewertung von 9 Millionen Euro. Diese Bewertung wurde zwischen dem Unternehmen und seinen bestehenden sowie neuen Ankerinvestoren vereinbart und spiegelt ein Deep-Tech-Unternehmen in der frühen Kommerzialisierungsphase wider, das über eine patentierte Technologie zur Überwachung von Rotorblättern, erste bezahlte Einsätze bei großen Akteuren der Windbranche und ein hardwaregestütztes SaaS-Modell verfügt.

bewertung vor kapitalzuführung (aktuelle runde)

€9 Millionen

verweis auf eine vorherige finanzierung (2024 wandelschuldverschreibung)

~€8.8 Millionen

Fibersail hat bisher mehrere Millionen Euro an Eigenkapital und nicht verwässernden Fördermitteln eingeworben. Im Jahr 2024 hat das Unternehmen Wandeldarlehen ausgegeben, die kürzlich bei einer Pre-Money-Bewertung von etwa 8,8 Millionen Euro in Eigenkapital umgewandelt wurden. Die aktuelle Pre-Money-Bewertung von 9 Millionen Euro liegt grundsätzlich auf diesem Niveau und wurde von Ankerinvestoren wie Skirderf Capital und InnoMarket akzeptiert. Sie basiert unter anderem auf der patentierten Technologie von Fibersail zur Erfassung des gesamten Rotorblatts, der frühen, aber wachsenden kommerziellen Traktion bei Versorgungsunternehmen und Stromerzeugern, der Größe des adressierbaren Marktes für Windenergieanlagen und dem Potenzial für wiederkehrende Umsätze aus der Überwachung. Ein künftiger Wert für Anlegerinnen und Anleger hängt davon ab, ob Fibersail seinen Geschäftsplan umsetzen, Pilotprojekte in Einsätze auf ganzen Flotten überführen und die im KIIS beschriebenen technischen, kommerziellen und finanziellen Risiken steuern kann.


Seit 2019 hat Fibersail auf Holdingebene rund 5,9 Millionen Euro an Eigenkapital und Wandelanleihen aufgenommen. Diese Mittel wurden für die Entwicklung des Glasfaser-Überwachungssystems für Rotorblätter, den Aufbau der Hardware- und Softwareplattform, die Durchführung von Pilot- und Qualifizierungsprojekten mit Energieversorgern, OEMs und unabhängigen Stromerzeugern (IPP) sowie für die Vorbereitung einer breiteren kommerziellen Markteinführung verwendet. Darüber hinaus hat das Unternehmen mehrere nicht verwässernde Fördermittel erhalten, darunter das aktuelle Förderpaket in Höhe von rund 840.000 Euro zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung sowie der Industrialisierung.

# Jahr / Runde Betrag Art Unternehmensbewertung*
1 2019–2023 – Seed- und Frühphasenfinanzierung
Gründer, Frühphaseninvestoren und Klimatechnologie-Fonds
Einschließlich der vor dieser Runde insg. eingeworbenen Mittel in Höhe von ca. €5,9 Millionen Eigenkapital und frühe Wandeldarlehen keine Angabe (diverse Bewertungen)
2 2024 – Finanzierungsrunde mit Wandelanleihen
Bestehende institutionelle Anleger (einschl. aufgelaufener Zinsen)
≈ €900.000 Wandelanleihen (einschließlich Zinsen, in Eigenkapital umgewandelt) Konvertiert (gewandelt) auf ≈ €8.800.000 pre‑money
3 2026 – Aktuelle Eigenkapital-Finanzierungsrunde (geplant)
Ankerinvestoren (z.B. Skirderf Capital, InnoMarket, FORWARD.one, Omni Fund, Alexander Dewulf, die Familie Bankers)
Bis zu ≈ €2.450.000 Eigenkapital (Aktien / Hinterlegungsscheine) €9.000.000 pre‑money

Mit den oben genannten Finanzierungsrunden wurden die Entwicklung und die Validierung im Feld der Fibersail-Technologie zur flächendeckenden Sensorik an den Rotorblättern, der Aufbau des interdisziplinären Teams sowie die erste Phase der kommerziellen Markteinführung bei führenden Kunden aus der Windbranche finanziert. Nicht verwässernde Fördermittel haben diese Finanzierungsrunden ergänzt, indem sie Forschungs-, Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekte unterstützt haben.

*Die Bewertungszahlen sind Richtwerte, gerundet und berücksichtigen möglicherweise nicht alle Auswirkungen von Optionen, Wandelanleihen oder Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen (ESOPs).

Fibersail geht derzeit davon aus, dass nach dieser Finanzierungsrunde und den bereits gewährten Fördermitteln etwa im Jahr 2028 eine nächste, umfangreichere Eigenkapitalrunde in Betracht gezogen werden könnte. Eine solche Folgefinanzierungsrunde würde dazu dienen, die Ausweitung auf den internationalen Markt, mögliche OEM-Integrationen und den Weg zu einem sich selbst tragenden, cashflow-positiven Unternehmen zu unterstützen – je nachdem, wie sich die kommerzielle Dynamik und die Marktbedingungen entwickeln.

Exit-Szenarien

Fibersail befindet sich noch in einer frühen kommerziellen Phase. Daher ist jedes Exit-Szenario hypothetisch und hängt von der künftigen Leistung, den Marktbedingungen und dem Interesse potenzieller Käufer ab. Das Management konzentriert sich zunächst auf den Aufbau eines stabilen operativen Geschäfts mit wiederholbaren Einsätzen, wiederkehrenden Umsätzen aus der Überwachung und starken Kundenbeziehungen. Dies ist zugleich eine Voraussetzung für ein attraktives Exit-Szenario.

Auf Grundlage der Technologie und des Marktes des Unternehmens hält das Management derzeit eine strategische Übernahme durch einen Industrieakteur mittel- bis langfristig für den realistischsten Weg. Andere Optionen werden erst relevant, wenn das Unternehmen eine größere Größe und Basis wiederkehrender Umsätze erreicht. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Exit stattfindet oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums beziehungsweise zu einer für Anlegerinnen und Anleger günstigen Bewertung erfolgt.

Wahrscheinlichster Weg

Verkauf an einen Turbinen- oder Serviceanbieter

Ein potenzieller Käufer könnte ein Windkraftanlagenhersteller, ein Rotorblattproduzent oder ein großes Dienstleistungsunternehmen sein, das zahlreiche Windparks für seine Kunden betreut.

Für diese Unternehmen könnte der Besitz eines bewährten Rotorblatt-Überwachungssystems dazu beitragen, ihre Anlagen und Wartungsverträge attraktiver zu machen, indem sie Stillstandzeiten reduzieren und die Zuverlässigkeit für die Betreiber von Windparks verbessern.

Zeitrahmen: mittel- bis langfristig, sobald Einsätze und wiederkehrende Umsätze wachsen

Strategischer Käufer

Verkauf an ein industrielles Überwachungsunternehmen

Ein weiterer potenzieller Käufer könnte ein Unternehmen sein, das Software und Sensoren zur Überwachung von Kraftwerken und anderen Industrieanlagen für Energieversorger und Energieunternehmen anbietet.

Eine Lösung zur Überwachung der gesamten Rotorblätter mit einem wachsenden Datensatz aus in Betrieb befindlichen Turbinen könnte das Windkraftangebot des Unternehmens stärken und ihm helfen, bessere Beratung hinsichtlich der Leistung und Lebensdauer von Windparks anzubieten.

Zeitrahmen: mittelfristig, nach einer breiteren Einführung bei mehreren Kunden

Alternative Wege

Verkauf an einen Finanzinvestor oder eine ähnliche Transaktion

Eine weitere Option könnte der Verkauf an einen Investmentfonds sein, der sich auf den Erwerb und die Zusammenführung mehrerer Unternehmen derselben Branche spezialisiert hat, beispielsweise im Bereich Windenergiedienstleistungen und -technologie.

Auch andere Sekundärtransaktionen zwischen bestehenden und neuen Investoren sind zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Ein Börsengang steht derzeit nicht im Fokus und würde ein wesentlich größeres und ausgereifteres Unternehmen erfordern.

Zeitrahmen: hängt von der Unternehmensgröße, der Rentabilität und der allgemeinen Marktlage ab

Faktoren für den Exit-Wert

Die attraktivsten Ausstiegsszenarien dürften sich ergeben, sobald Fibersail wiederholbare Implementierungen bei verschiedenen Turbinenmodellen und in verschiedenen Ländern vorweisen kann, über eine wachsende Basis an Abonnementumsätzen für die Überwachung sowie langfristige Kundenbeziehungen verfügt und eindeutige Belege dafür vorlegt, dass sein System dazu beiträgt, Wartungskosten zu senken oder die Lebensdauer der Rotorblätter zu verlängern. In dieser Phase könnten potenzielle Käufer die Kombination aus bewährter Technologie, einer installierten Basis überwachter Turbinen und einem Geschäftsmodell, das sowohl auf Hardware als auch auf Software basiert, besonders schätzen. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein solcher Exit stattfindet.

Risiken

Risikozusammenfassung (vereinfacht)

Anlagen in Wachstumsunternehmen sind mit einem sehr hohen Risiko verbunden. Sie können einen Teil oder den gesamten investierten Betrag verlieren.

Der folgende Text bietet einen  kurzen und stark vereinfachten Überblick über ausgewählte Risiken einer Anlage in Fibersail.Er ist nicht vollständig und ersetzt nicht die ausführliche Beschreibung der Risiken im Anlagebasisinformationsblatt (KIIS).

Bevor Sie investieren, müssen Sie das KIIS vollständig und sorgfältig lesen und prüfen, ob Sie alle darin beschriebenen Risiken verstehen und tragen können. Sollten Abweichungen zwischen dieser Zusammenfassung und dem KIIS bestehen, ist ausschließlich das KIIS rechtsverbindlich.

Wesentliche Risikobereiche (Kurzüberblick)

Geschäfts- und Umsetzungsrisiko Fibersail muss Pilot- und Qualifizierungsprojekte in größere Kundeneinsätze überführen. Lange Freigabeprozesse bei Kunden, Verzögerungen bei Installation oder Zugang zu Turbinen, Lieferprobleme, höhere Kosten sowie Probleme mit Produktleistung, Daten oder Installation können das Wachstum verlangsamen und den Umsatz verringern. Das Unternehmen ist außerdem von Schlüsselpersonen und qualifizierten Mitarbeitenden abhängig.

Markt- und Branchenrisiko Der Windenergiemarkt hängt von politischen Maßnahmen, Genehmigungen, Netzanschlüssen, Strompreisen und Investitionsentscheidungen der Kunden ab. Inflation, Lieferkettenengpässe, Wettbewerb und sich verändernde Turbinentechnik können Projekte verzögern, die Nachfrage senken oder Preise und Margen unter Druck setzen.

Finanzierungs-, Ertrags- und Liquiditätsrisiko Fibersail benötigt ausreichende Finanzierung, um seine Pläne umzusetzen. Wenn das Unternehmen keine weitere Finanzierung erhält, einen schwachen Cashflow hat oder seinen Geschäftsplan nicht erreicht, kann es insolvent werden und Sie können Ihre gesamte Investition verlieren. Die Erträge können niedriger als erwartet ausfallen, verspätet sein oder ganz ausbleiben. Der gezahlte Preis kann sich rückblickend als zu hoch erweisen, Prognosen können verfehlt werden und Gewinne können im Unternehmen verbleiben statt als Dividenden ausgeschüttet zu werden. Die Hinterlegungsscheine werden nicht an einem organisierten Markt gehandelt, Übertragungen sind eingeschränkt und Sie müssen sie möglicherweise lange halten oder mit Verlust verkaufen.

Plattform-, Anlegerrechte- und Rechtsrisiko Die Plattform kann vorübergehend nicht verfügbar sein oder ihren Betrieb einstellen. Dadurch können Zeichnungen oder Zahlungen verzögert werden; ein Verlust des Kapitals allein wegen eines Plattformausfalls ist jedoch unwahrscheinlich. Sie investieren über eine STAK und erhalten Hinterlegungsscheine, keine direkten Gesellschaftsanteile und keine direkten Stimmrechte. Entscheidungen der STAK, künftige Emissionen von Gesellschaftsanteilen, ein Exit mit niedrigem Wert oder Verzögerung sowie Mitverkaufsrechte oder Mitverkaufspflichten können für Sie nachteilig sein. Auch rechtliche, regulatorische, Haftungs-, Schutzrechts-, Daten- und Cyberrisiken können das Geschäft und den Wert Ihrer Investition beeinträchtigen.

Eine vollständige und ausführliche Beschreibung aller Risikofaktoren finden Sie ausschließlich im KIIS im Dokumentenbereich dieser Finanzierungsrunde.


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