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Nabore

Deutschland
Feste Zinsen
Erfolgszins
Wunschzins
Innovation
Nachhaltigkeit
B2B

Nachhaltige Materialien aus recycelten Leder- und Pflanzenresten


Marketinginhalt

Top Gründe für eine Investition

Nachhaltiges Upcycling-Verfahren (global mit Patentanmeldungen geschützt), welches es ermöglicht, aus den ca. 1 Mrd. m2 Verschnitt der lederverarbeitenden Industrie, neue hochwertige Materialien herzustellen

Wachstums-Unternehmen mit einer einzigartigen Lösung, die es seinen Kunden in Zukunft ermöglicht unter der europäischen Gesetzgebung zur Kreislaufwirtschaft (Produkte wandern in den Produktionskreislauf des Kunden zurück) zu agieren und so CO2 in der Herstellung ihrer Produkte einzusparen

Eigene Produktionsstätte in Süddeutschland, weitere Produktionsstandorte in Europa geplant

Die Kunden sind große deutsche Automobilhersteller und Luxusmarken aus der Modeindustrie. Alle lederverarbeitenden Konsumgüterhersteller sowie die Automobil-, Luftfahrt- und Möbel-Industrie sind potentielle Kunden.

Entwicklung einer weiteren rein pflanzlichen Produktlinie für Materialreste aus nachwachsenden Rohstoffen

Holger Hain, CEO & CO-FOUNDER der Nabore GmbH

„Unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und das Verständnis für den Wert von vorhandenen Materialien haben uns motiviert, NABORE zu entwickeln. Die Mittel möchten wir für die zukünftige Weiterentwicklung, Forschung und den Produktionsausbau nutzen, um international Kapazitäten zu steigern und das Wachstum von NABORE voranzubringen.

Investieren Sie jetzt in eine Zero-Waste-Lösung, die wertebewusstes Handeln ermöglicht.“

Holger Hain, CEO & CO-FOUNDER der Nabore GmbH

Informationen zum Investment

Typ:
Anleihe
Nachrang:
nein
Bereits finanziert:
€ 440.250,00
Preis pro Anleihe:
€ 250,00
Mindestabnahme:
1 Einheit
Zinszahlung:
halbjährlich
Tilgung:
halbjährlich erstmalig zum 04.11.2024
ISIN:
DE000A351K33
WKN:
A351K3
Finanzierungs­zweck:
Wachstum
Angeboten in:
DE, AT
Vermittler:
Invesdor GmbH
Lizenz:
ECSP - VO

Übersicht

Unternehmensvorstellung

Alle lederverarbeitenden Unternehmen aus der Schuh-, Bekleidungs-, Automobil- und Luftfahrtindustrie verarbeiten jährlich rund 2,3 Mrd. m² Leder. Dabei fallen rund 1 Mrd. m² Verschnitt an.

Die Nabore GmbH stellt mit ihrer innovativen Zero-Waste-Technologie aus Lederresten hochwertige, neue Oberflächenmaterialien her. Namhafte Luxusmarken nutzen NABORE bereits für die Herstellung von Taschen und Schuhen. Erste große deutsche Automobilhersteller planen den Serieneinsatz. Die Nabore GmbH hat Ihren Sitz in Tittling bei Passau und beschäftigt aktuell 30 Mitarbeitende.

Die Idee von NABORE begann 2015, das erste Patent wurde 2019 angemeldet und die Produktion begann 2021 in Süddeutschland.

Die Vision der drei Gründer ist es, vorhandene, ungenutzte Ressourcen wiederzuverwenden und den Material-Kreislauf durch Upcycling zu schließen.

Die Nabore-Materialien haben einen sehr niedrigen CO2-Fußabdruck. Durch ihre Verwendung fließen die angefallenen Lederreste in den Produktionskreislauf zurück. NABOREs Kunden wirtschaften so nachhaltig, können den CO2-Ausstoß ihrer Produkte verringern sowie Kosten und wertvolle Ressourcen sparen. Bisher war die Entsorgung der Lederabfälle kostspielig für die Unternehmen. Außerdem werden diese Abfälle meist verbrannt, was einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat.

Recycletes Leder

Das Produkt & Geschäftsmodell

In einem mehrstufigen Prozess stellt NABORE mittels eines patentierten Binders die hochwertigen neuen Materialien her. Die Oberfläche von Nabore-Materialien kann mit allen bekannten Design-Elementen und Farben veredelt werden. Nabore-Materialschichten können verpresst und thermoplastisch verformt, zu stabilen Monomaterial-Bauteilen (z. B. Tischplatte, Cockpit, Parkettböden) oder Konsumgütern verformt werden. Damit kann auf zusätzliche Träger aus Holz und Kunststoff verzichtet werden. 

Mit der ersten eigenen Anlage in Baden-Württemberg kann Nabore jährlich ca. 3,5 Mio. m² Nabore-Materialien herstellen. In Italien und Frankreich wurden erste Luxusmarken als Kunden gewonnen sowie Entwicklungsverträge mit zwei bekannten deutschen Automobilherstellern geschlossen. Zusätzlich sind Lizenzpartnerschaften in Europa (Frankreich) als auch auf anderen Kontinenten geplant. Die NABORE GmbH liefert ihr Know-How  und erhält für die Herstellmengen eine Lizenzgebühr. 

Die Nabore GmbH schließt mit ihren Kunden sowohl klassische Lieferverträge, als auch partnerschaftliche Verträge, da sich die Kunden zum Ziel setzen, ihre kompletten Lederreste in Form von Nabore-Materialien wieder einzusetzen. Hierbei wird angestrebt, dass eine bestimmte Menge X an Lederresten einhergeht mit der Abnahme einer definierten Menge Y an NABORE Material. So wird Nabore ein zentraler Bestandteil des Materialkreislaufes und nicht nur ein einseitiger Lieferant. Dies erhöht die Kundenbindung und sichert kontinuierliche Umsätze durch den Rückverkauf der recycelten Lederreste. NABOREs Kunden sind große Marken und Autobauer (OEMs) aller Industrien, die weiter mit hochwertigem Leder arbeiten.

Zusätzlich ist es wichtig, den Unternehmen Einsatzmöglichkeiten außerhalb der selbst hergestellten Produkte zu zeigen, auch hier arbeitet Nabore mit namhaften Partnern aus verschiedenen Bereichen zusammen.

Alleinstellungsmerkmale

Seit vielen Jahren forscht die Industrie nach Lösungen zur Wiederaufbereitung der hochwertigen Lederstanzreste. Bis jetzt ohne Erfolg. Die Gründer von Nabore sind mit der Lederherstellung und -verarbeitung in deren eigenen Betrieben vertraut und fanden so den richtigen Ansatz. Nach dem einzigartigen Upcycling-Verfahren (global mit Patentanmeldungen geschützt), bestehen die Nabore-Materialien bis zu 75 % aus Fertiglederresten plus Bindemittel.

Die lederverarbeitende Industrie kann dadurch 100 % ihrer Lederflächen verwenden, innerhalb kürzester Zeit ihren kompletten Materialkreislauf schließen und die Zero-Waste Ziele erreichen.

Gleichzeitig schont sie durch die Vermeidung neuer, zusätzlicher Materialien wertvolle Ressourcen und spart viel CO2 ein.

NABORE ist ein kreislauf- und recyclingfähiges Produkt und entspricht mit seiner Qualität und vielfältigen Optik den hohen Ansprüchen der Automobil-, Möbel- und Luxusgüterindustrie.

Produktion aus Lederresten

Leder blau

Der Markt

Zero Waste wird ein zentraler Bestandteil der politischen, gesellschaftlichen und industriellen Ziele der nächsten Jahrzehnte. So hat sich z.B. die Stadt München zum Ziel gesetzt, erste Zero-Waste Stadt zu werden und in Deutschland als Vorreiter zu agieren. Frankreich hat bereits Gesetze eingeführt, die die Industrie in diese Richtung verpflichten. EU-weite Richtlinien und Gesetze werden bereits diskutiert.

Nach Angaben des ISPRA, Italiens nationalem Institut für Umweltschutz, aus dem Jahr 2021 werden allein in der Toskana (Region Florenz), dem Zentrum der lederverarbeitenden Industrie Italiens, 26.000 Tonnen Leder entsorgt. In Italien konnte Nabore bereits Verträge mit zwei namhaften Marken schließen. Nun werden sukzessive die Primärrohstoffe durch Nabore-Materialien ersetzt bzw. ergänzt.

Frankreich hat mit dem AGEC Gesetz zur Vermeidung von Abfall und Förderung der Kreislaufwirtschaft als erstes europäisches Land strikte Regeln und Gesetze eingeführt, die eine Wiederverwendung von Materialresten einfordern. Dies trifft im Bereich Leder vor allem die Luxusmarken der Modeindustrie. Auch hier hat NABORE bereits Verträge geschlossen und unterstützt zusätzlich aktiv die Gesellschaft "Association Valesens", die bereits mit der Planung eines Fabrikbaus in Frankreich begonnen hat. In Frankreich sind Zero-Waste-Lösungen gesellschaftlich und politisch bereits hoch angesehen.

Außerhalb von Europa führt Nabore derzeit Gespräche mit global agierenden Unternehmen, insbesondere der Schuhindustrie, um dort lokale Lösungen für die dort anfallenden Lederstanzreste aufzubauen.

Nachhaltigkeit

Durch den Einsatz der Materialien von Nabore bei der Herstellung verschiedenster Produkte, kann im Rahmen einer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie der Materialkreislauf „Leder“ geschlossen werden. Es werden wertvolle Ressourcen eingespart, so dass in Zukunft keine Lederabfälle mehr entsorgt werden müssen. Durch den Einsatz von NABORE als Sekundärrohstoff kann die Co2e-Bilanz eines Produktes ebenfalls optimiert werden.

Durch Investitionen in Energieerzeugungsanlagen möchte Nabore außerdem CO2-Einsparungen erzielen und durch den Einsatz von Biopolymeren eine zusätzliche Produktlinie aufbauen, die völlig frei von erdölbasierten Materialien sein wird.

Finanzierungszweck

Produktion

Mit bis zu 250.000 € Investment:

  • Eigene Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage auf den eigenen Hallendächern und eines mit Biogas befeuerten Kraftwerkes zur Selbstversorgung der notwendigen Wärme

Pflanzliche Produktlinie

Mit bis zu 500.000 € Investment

  • Eigene Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage auf den eigenen Hallendächern und eines mit Biogas befeuerten Kraftwerkes zur Selbstversorgung der notwendigen Wärme
  • Entwicklungskosten der pflanzlichen Produktlinie

Beschreibung

Mit bis zu 750.000 € Investment:

  • Eigene Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage auf den eigenen Hallendächern und eines mit Biogas befeuerten Kraftwerkes zur Selbstversorgung der notwendigen Wärme
  • Entwicklungskosten der pflanzlichen Produktlinie
  • Vorfinanzierung der Anlaufkosten für geplante Serienproduktion mit Automobilherstellern

Zahlen

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Erfolgszins

10 % Erfolgszins

Die Nabore GmbH zahlt einen einmaligen Erfolgszins i.H.v. 10 %, sobald sie innerhalb der Jahre 2023 - 2027 einen den Jahresnettoumsatz von 10 Mio. Euro überschreitet. Die Zahlung erfolgt einmalig zum nächstmöglichen Zinszahlungstermin.

Dokumente

Updates

Hinweis:

In diesem Update-Bereich finden Sie unter anderem Antworten auf Fragen von Anlegenden, die uns erreichen. Die abgebildeten Antworten stammen vom jeweiligen Unternehmer und sind daher entsprechend gekennzeichnet. 

Invesdor übernimmt keine gesonderte Prüfung der Angaben, die nach dem Start der Finanzierungsphase eingehen.

Haben Sie Fragen an das Unternehmen? Dann schicken Sie uns diese direkt an service@invesdor.de oder service@invesdor.at.

UPDATE vom 06.04.2023: NABORE erreicht zwei neue Meilensteine!

Diese Woche hat NABORE mit seiner weltweit einzigartigen Upcycling-Technologie für Fertiglederreste zwei weitere Meilensteine erreicht. NABORE hat das international anerkannte Zertifikat Global Recycled Standard (GRS) erhalten und bei einem seiner Automotive Partner (OEM) die Materialzulassung erreicht.

Das GRS-Zertifikat garantiert für NABORE und seine Partner den Anteil an recyceltem Material, die verantwortungsvolle Produktion, die ultimative Warenrückverfolgbarkeit und Transparenz. Es zeigt die Verwendung von Zusatzstoffen und das Umweltmanagement sowie die soziale Verantwortung im Unternehmen auf. Das Endprodukt muss aus mindestens 50 % Recyclinganteil bestehen, NABORE glänzt mit bis zu 75 %!

Der zweite Meilenstein wurde diese Woche in der Automobilindustrie erzielt. Hier wurden 2022 die ersten Verträge geschlossen und diese Woche der erste Durchbruch durch die Materialfreigabe erreicht! Die Automotive-Anforderungen an Widerstandskraft, Elastizität, Langlebigkeit und vieles mehr sind sehr hoch und werden nach dem Automobilstandard geprüft. NABORE kann jetzt für den Innenraum eingesetzt und die NABORE Bauteilgruppen für die Serienreife entwickelt werden. 

Hier beginnt die reale Kreislaufwirtschaft! Seien Sie dabei und wachsen Sie gemeinsam mit NABORE.

Mit den Mitteln der Crowd möchte NABORE unter anderem in eine eigene nachhaltige Energieerzeugung investieren, die Entwicklung einer zweiten, pflanzlichen Produktionslinie vorantreiben sowie die Anlaufkosten für die geplante Serienproduktion mit den Automobilherstellern vorfinanzieren.

UPDATE vom 30.03.2023: Wachstumsplanung der Nabore GmbH

Die Idee von NABORE begann 2015. Für drei visionäre Gründer und Experten der Automobil-Lederindustrie, war es Zeit neu zu denken. Leder ist einer der ältesten und langlebigsten natürlichen Werkstoffe der Menschheit, doch der Verschnittanteil von 30-50 % war in Zeiten des Klimawandels nicht mehr vertretbar. Sie forschten, testeten, prüften und testeten weiter. 2019 gelang der Durchbruch: das erste Patent. Sie entwickelten ein Verfahren, mit dem man Lederverschnitt zu einem neuen Oberflächenmaterial aufbereiten kann. 2021 startete die erste Produktionsstätte in Süddeutschland. Im gleichen Jahr wurden weitere Patente angemeldet.

NABORE ist die weltweit erste Technologie für nachhaltiges Upcycling von Fertiglederverschnitt. Bei 1 Mrd m² Lederresten pro Jahr besteht hier ein enormes Potential. 2022 schloss das Unternehmen bereits erste Verträge mit Automobilbauern und gegenseitige Lieferverträge mit zwei Luxus-Bekleidungsmarken, die ihre Lederreste zu Nabore-Materialien aufbereiten lassen und wieder in ihren Produkten einsetzen.

Auch in der Forschung entwickelt das Unternehmen sich kontinuierlich weiter. Ein neuer Konstruktionswerkstoff ist entstanden, der für stabile Monomaterial-Bauteile (z. B. Tischplatte, Cockpit, Parkettböden) verwendet werden kann.

Im Automobilbereich werden technische Machbarkeitsstudien für die Verwendung der Nabore-Materialen durchgeführt. Bis 2026 ist eine erste Serienfahrzeugausstattung geplant. Zudem werden die Verwendungsmöglichkeiten im Bereich der Flugzeugausstattung vorangetrieben und entsprechende Lizenzpartner für die Produktion in anderen Ländern und Kontinenten gesucht.

Das Ziel: NABORE gestaltet als Partner für Zero-Waste-Verfahren den Übergang in die moderne Kreislaufwirtschaft der Lederindustrie und entwickelt parallel dazu eine neue, pflanzliche Produktlinie.

Mit den Mitteln der Crowd möchte Nabore unter anderem in eine eigene nachhaltige Energieerzeugung investieren, die Entwicklung der pflanzlichen Produktionslinie vorantreiben sowie die Anlaufkosten für die geplante Serienproduktion mit den Automobilherstellern vorfinanzieren.

Weitere Informationen zur Wachstumsplanung der Nabore GmbH finden Sie ebenfalls im Pitch Desk des Unternehmens.

UPDATE vom 21.03.2023: Anlegenden-FAQ

1. Können Sie auch eine aktuelle Bilanz zur Verfügung stellen?
Nabore GmbH: "Aktuell liegt uns kein finaler Jahresabschluss (für 2022) vor. Deshalb finden Sie weiter unten die Zwischenbilanz zum 31.12.2022 und die vorläufige GuV für das Jahr 2022 verlinkt."

2. Was bedeutet der Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen (wenn nötig)" in der GuV? In welchem Fall sind diese nötig?
Nabore GmbH: "In Absprache mit Invesdor, ist diese Zeile dafür gedacht, besondere und tendenziell einmalige Aufwendungen separat zu beschreiben. Invesdor wird diese in Zukunft löschen, sollte die Zeile leer sein, um Unklarheiten zu vermeiden."

3. Was passiert, wenn die Überbrückungshilfen nicht gezahlt werden? Wie muss die GuV / Bilanz dann korrigiert werden? Bis wann ist das geklärt?
Nabore GmbH: "Da es einen abschlägigen Bescheid gibt, wurden die Überbrückungshilfen nicht in 2022 gebucht. Werden die Mittel nicht genehmigt, verändert sich der vorläufige Jahresabschluss 2022 nicht. Die Planung allerdings müsste noch unten korrigiert werden. Kommt es zu einer Genehmigung, werden die Überbrückungshilfen als sonstige betriebliche Erträge voll gewinnwirksam für 2022 gebucht, d.h. der Verlust aus 2022, den wir aktuell anzeigen, wird vollständig verschwinden!

Aktuell haben wir in der Planung 2023 den Erhalt der Überbrückungshilfen eingeplant, in der GuV und im Cashflow. 

Im Falle eines Ausfalls:

Wir arbeiten schon an alternativen Kapitalbeschaffungen und im NOTFALL würden wir die Crowd-Mittel als Ersatz dazu sehen.

Folgende Maßnahmen laufen bereits zur zusätzlichen Kapitalbeschaffung:

  • Die Entwicklung von Vegan würden wir zeitlich schieben. 
  • Die Entwicklung unserer anstehenden Automotive-Vorlaufkosten verhandeln wir gerade mit einem der beiden Automobilbauer. Wir gehen sicher davon aus, dass die Kosten vom Automobilbauer erstattet werden. Wir verhandeln derzeit schon einen Vertragsentwurf, dürfen aber den Namen des Autobauers nicht nennen.
  • Das geplante Invest in eine PV-Anlage erstmal vom Lieferanten installieren lassen und den Strom günstiger als den Strom vom Netz erwerben. Der Lieferant der Anlage hat sich bereiterklärt, uns erst einmal die PV-Anlage auf unseren Dächern zu installieren und an uns so lange den Strom zu verkaufen, bis wir die Finanzierung sichergestellt haben. Er bleibt also erstmal Eigentümer der Anlage.
  • Zusätzlich stellen wir im Laufe der kommenden Woche einen Antrag für Zuschüsse der zukünftigen Entwicklungsarbeiten. 
    • Programm BW Invest: Der Berater  PPM Managementberatung GmbH (ppm-gmbh.de) stellt gerade final die Antragsstellung zusammen, wir reichen den Antrag vor dem 31.3.23 ein.
    • Forschungszulage rückwirkende für die beiden letzten Jahre: Einen weiteren Antrag zur Auszahlung von Teilen unserer Forschungsarbeiten /-kosten werden wir über die Forschungszulage beantragen. Diese kann für die letzten beiden Jahre beantragt werden. Auch hierzu wird uns das gleiche Beratungshaus unterstützen. Wir rechnen insgesamt mit einem mittleren 6-stelligen Betrag, der bis dato NICHT in unserer Planung berücksichtigt ist."

 
4. Mit den gesammelten Einlagen haben Sie das Ziel, eine Photovoltaik-/Biogasanlage zu installieren. Wie autark werden Sie mit der eigenen Stromproduktion im Hinblick auf die Energiepolitik der aktuellen Regierung sein? Müssen Sie bei Dunkelflauten Strom aus dem Netz beziehen oder beinhaltet die PV-Anlage auch Speicher?
Nabore GmbH: "Es passen ca. 400 KwP auf unsere Dächer. Das sind ca. 350.000 kWh Stromerzeugung pro Jahr. Wir benötigen aber ca. 2,5 Mio kWh. PV deckt also nur 15% des Bedarfes, aber wirksam noch weniger, da Strom auch an den produktionsfreien Tagen erzeugt wird.Wir gehen deshalb von 10% des Bedarfes aus. Den Überschussstrom verkaufen wir dann zum Börsenpreis an einen Direktvermarkter.Ein Invest in einen Speicher wäre unwirtschaftlich (noch, wegen der noch hohen Preise). Den Strom, den wir von einem Lieferanten zukaufen müssen, werden wir uns nun versuchen, fest bis Ende 2024 zu sichern."
 
5. Ab einer Finanzierungssumme von 250.000 Euro wird zumindest die Forschung einer "pflanzlichen Produktlinie" vorangetrieben. Ist diese Forschung Bestandteil der Lederresteverwertung oder soll es zur Diversifikation in ihrem Unternehmen dienen (drittes Standbein?)?
Nabore GmbH: "Das wäre ein neues, zusätzliches Standbein. Die ersten Versuche mit dem Rohstoff Hanf sind aber vielversprechend. Wir wollen uns aber nicht verzetteln. Somit wär es auch kein Problem, wenn die Reihenfolge der Crowd-Verwendung angepasst wird."

Zwischenbilanz und vorläufige GuV 2022

UPDATE vom 17.03.2023: Anlegenden-FAQ

1.Inwiefern unterscheidet sich die Führung der von Nabore GmbH und der aufgekauften insolventen Ledertech GmbH? Was war der Grund für die Insolvenz? Wurde die Firmenstruktur verschlankt?
Nabore GmbH: "Ledertech war ein 100% Faserstoff-Hersteller. Wir haben das Grundstück, Gebäude und die Maschinen mit der Nabore GmbH von der Ledertech gekauft. (Asset-Deal) sowie die Mitarbeiter übernommen.
Unsere Intention waren die qualifizierten Mitarbeiter und die technischen Anlagen, die wir dann auf die Anforderungen unserer Nabore-Materialrezepturen adaptiert haben.

Die Umsätze aus dem übernommen Geschäft zu Faserstoff ist nur das Grundrauschen und um Fixkosten zu decken. 

Die Nabore-Materialien haben einen völlig anderen Ansatz, ein völlig anderes Geschäftsmodell mit anderen Kunden usw.

Wir sind weltweit der einzige der Fertiglederreste upcyceln kann, dies hat nichts mit Faserstoffen zu tun."


2.Inwiefern beeinflusst die seit 2022 entstandene Energiekrise ihr Unternehmen?
Nabore GmbH: "Wir hatten im 2. Halbjahr mit unseren Kunden einen Energiekostenindex vereinbart.
Wir hatten ca. 25% Preiserhöhungen im Durchschnitt erzielen können, die aber trotzdem nicht ganz die hohen Energiekosten abfedern konnten.

Dieser Index ist nun wieder aufgehoben, nachdem sich die Energiekosten wieder eingependelt haben.
Wir haben derzeit in unserer Energiebeschaffung Preise wie vor der „Energiekrise“ und werden nun einen Jahresvertrag zur Preissicherung für 2024 mit einem Versorger abschließen.

Damit können wir unseren Kunden gegenüber ebenfalls eine Preisstabilität bieten."


3. Gibt es Pläne eventuell wie BASF die Produktion aus Deutschland outzusourcen?
Nabore GmbH: "Nein, niemals. Alleine die geographische Lage ist für Automotive perfekt.
Deutsche Unternehmen haben schon zu viele Innovationen entwickelt und dann leider zu leichtfertig in ausländische Hände gegeben.

Wir werden jedoch entweder selbst in einen 2. Standort in Europa investieren, oder wie beschrieben wird dies durch einen Lizenzpartner (voraussichtlich Frankreich) der Fall sein.

2 Standorte sind dann auch perfekt, um die Kunden eine Backup-Lösung aufzeigen zu können, falls an einem Standort in der Serienfertigung durch höhere Gewalt o.ä. zeitweise eine Produktion ausfallen sollte."


4 .Was sind die Gründe für den im Jahr 2022 ausgewiesenen Betriebsverlust/Jahresfehlbetrag (Bilanzielle Korrekturen?)?

Nabore GmbH: "Wir haben hohe Instandhaltungen in die technische Anlagen und in laufende Betriebskosten für den Vertriebs- und Geschäftsaufbau investieren müssen, die GuV-wirksam waren. Der Geschäftsanlauf mit Kunden der Nabore-Materialien konnten dies noch nicht kompensieren."

UPDATE vom 16.03.2023: Die Expertise des Nabore-Gründerteams

Holger Hain, Gründer und CEO von Nabore, ist ehemaliger Miteigentümer des damaligen europäischen Marktführers für die Herstellung von Räucherlachs. Er ist außerdem Gründer von nanai®, einem Unternehmen, welches Lachsleder herstellt. Vor der Gründung von Nabore war er Inhaber einer deutschen Gerberei mit 2.000 Mitarbeitern, welche für den Zuschnitt und das Nähen von Bezügen für die Luftfahrt und die Automobilindustrie tätig ist.

Bernhard Machhein, Gründer und CSO, hat mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Leder in Vertrieb, Qualität und Entwicklung. Er ist außerdem ehemaliger Inhaber eines Automobilzulieferers für Interieur-Komponenten. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung kann er sich als Spezialist für Lederoberflächen, Veredelungen und Komponentenfertigung behaupten.

Ewald Wilka, CTO und Erfinder der Nabore®-Technologie (Rezeptur), war bis zur Gründung der Nabore GmbH weltweit 15 Jahre lang als Berater für diverse Naturfaserhersteller tätig und arbeitete davor über 20 Jahre lang für Henkel. Dort war er für die Textil- und Naturfaserbereiche verantwortlich.

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