Marketinginhalt

Bluespoon auf einen Blick

Problem

Problem
Viele Geschirrangebote im Onlinehandel bewegen sich entweder im hochpreisigen Premiumsegment oder im stark preisorientierten Bereich mit wenig Fokus auf Design und Serienvielfalt.
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Solution

Lösung
Mit der Marke Sänger entwickelt und vertreibt Bluespoon designorientiertes Geschirr und Tischaccessoires mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis über Online-Marktplätze und den eigenen Shop.
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Market

Markt
Der Markt für Geschirr und Tischaccessoires ist ein etablierter Konsumgütermarkt mit stabiler Nachfrage, in dem der Onlinehandel zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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Competetion

Wettbewerb
Sänger positioniert sich im mittleren Preissegment zwischen Premiumherstellern und stark preisorientierten Angeboten und differenziert sich durch eigene Designs und eine klare Serienlogik.
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Business model

Geschäftsmodell
Bluespoon entwickelt eigene Geschirrserien und vertreibt diese über große Online-Marktplätze sowie den eigenen Online-Shop.
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Use of funds

Finanzierungszweck
Die Finanzierung dient dem Ausbau der Marke Sänger durch den Aufbau zusätzlicher Warenbestände und die Erweiterung des Produktsortiments.
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Wichtiger Hinweis: Jede Investition ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nikolaj Pecherski, Gründer & Geschäftsführer, Bluespoon GmbH

”Mit der Marke Sänger entwickeln wir Geschirr und Tischaccessoires, die modernes Design mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis verbinden. Unsere Produkte erreichen Kundinnen und Kunden vor allem über große Online-Marktplätze sowie über unseren eigenen Online-Shop.

Seit unserer Gründung haben wir unser Sortiment bereits erfolgreich erweitert – nicht nur im Bereich Geschirr, sondern auch um zahlreiche ergänzende Produkte wie Pastatrockner, Trinkgläser, Picknickkörbe, Platzsets, Servierplatten, Schalen, Karaffen, Besteck und weitere Accessoires für Küche und gedeckten Tisch. Durch diese gezielte Sortimentserweiterung konnten wir die Marke Sänger kontinuierlich weiterentwickeln und eine starke Position im Onlinehandel aufbauen.

Mit der aktuellen Finanzierung möchten wir insbesondere die Erweiterung unseres Sortiments und die Einführung weiterer Produktserien vorantreiben.” 

Nikolaj Pecherski, Gründer & Geschäftsführer, Bluespoon GmbH

Informationen zum Investment

Verbleibende Tage:
14
Finanzierung endet am:
06.04.2026
Typ:
Anleihe
Nachrang:
nein
Bereits finanziert:
€ 99.000,00
Preis pro Anleihe:
€ 250,00
Mindestabnahme:
1 Einheit
Emissionsvolumen:
€ 750.000
in 3 000 Einheiten
Zinszahlung:
quartalsweise
Tilgung:
quartalsweise
ISIN:
DE000A46Z9H2
Vermittler:
Oneplanetcrowd International B.V
Lizenz:
ECSP - VO

Über Bluespoon

Unternehmensvorstellung

Sänger steht für designorientiertes Geschirr und Produkte rund um den gedeckten Tisch. Hinter der Marke steht die Bluespoon GmbH, ein E-Commerce-Unternehmen mit Sitz in Köln, das sich auf die Entwicklung und den Onlinevertrieb von Geschirr und Tischaccessoires spezialisiert hat.

Viele Haushalte wünschen sich stilvolles Geschirr, das sowohl im Alltag als auch bei besonderen Anlässen eingesetzt werden kann. Hochwertige Designs sind jedoch häufig im Premiumsegment angesiedelt, während günstigere Alternativen oft weniger langlebig oder weniger ansprechend gestaltet sind.

Mit der Marke Sänger verfolgt Bluespoon daher das Ziel, modernes Design, Alltagstauglichkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis miteinander zu verbinden. Das Sortiment umfasst unter anderem Geschirrsets, Tassen, Schalen, Gläser sowie weitere Produkte für Küche und gedeckten Tisch. Die Designs werden überwiegend vom Unternehmen selbst entwickelt und unter der Marke Sänger vertrieben.

Die Bluespoon GmbH wurde im Jahr 2015 gegründet und wird von Nikolaj Pecherski geführt, der das Unternehmen über die Pecherski GmbH kontrolliert.

Entwicklungen seit der letzten Finanzierungsrunde mit Invesdor

Erfahren Sie hier, welche Entwicklungen es seit der letzten Finanzierungsrunde gegeben hat.

Töpferkunst

Unternehmensinformationen

Firma: Bluespoon GmbH
Geschäftsführung: Nikolaj Pecherski
Geschäftsnummer: HRB 86329
Gründungsjahr: 2015
Adresse: Toyota-Allee 33
50858 Köln
Deutschland
Branche: E-Commerce / Küche, Haushalt (Geschirr und Tischaccessoires)
Mitarbeiter 17
Standort: Köln (Deutschland)
Webseite: saenger-geschirr.de
Social Media:

Produkte

Unter der Marke Sänger entwickelt und vertreibt die Bluespoon GmbH Produkte rund um den gedeckten Tisch. Im Mittelpunkt stehen Geschirrkollektionen aus Steingut und Porzellan, ergänzt durch Trinkgläser, Platzsets, Untersetzer sowie weitere ausgewählte Küchen- und Tischaccessoires. Damit bietet Sänger ein stimmiges Sortiment für Menschen, die Wert auf Design, Qualität und Alltagstauglichkeit legen.

Die Kollektionen greifen unterschiedliche Designstile und Farbwelten auf und verbinden ästhetisches Design mit funktionaler Alltagstauglichkeit. Farben, Strukturen und Oberflächen sorgen für eine eigenständige Gestaltung der Produkte und schaffen einen hohen Wiedererkennungswert innerhalb der Marke Sänger.

Ein Auszug des SÄNGER Steingut- und Porzellan-Geschirrs:

Schüsseln

Pastaständer

Weihnachtsgedeck

Picnic

Eigene Designentwicklung und geschützte Produktserien

Ein zentraler Bestandteil der Produktstrategie ist die eigene Entwicklung von Designs und Geschirrserien. Dabei beobachtet das Unternehmen aktuelle Trends rund um Tischkultur und Wohnästhetik und übersetzt diese in neue Produktlinien.

Die Designs werden vom Unternehmen selbst entwickelt und rechtlich geschützt. Insgesamt verfügt Bluespoon über mehr als 700 eingetragene Design- und Markenschutzrechte, die das äußere Erscheinungsbild der Produkte schützen und die Marke Sänger im Markt differenzieren.

Produktion und Qualitätskontrolle

Die Produktion erfolgt über langjährige Partner in Asien. Die Fertigung wird dabei von lokalen Partnern koordiniert, die mehrere Produktionsstätten betreuen und Qualitätskontrollen vor Ort durchführen.

Zusätzlich werden die Produkte nach Ankunft in Deutschland einer weiteren Qualitätsprüfung unterzogen. Ziel ist es, eine gleichbleibende Produktqualität sowie eine zuverlässige Lieferfähigkeit sicherzustellen.

Kontinuierliche Erweiterung des Sortiments

Das Produktsortiment wird regelmäßig erweitert. Neue Geschirrserien werden zunächst mit ausgewählten Kernprodukten getestet und bei positiver Nachfrage schrittweise ausgebaut.

Diese strukturierte Produktentwicklung ermöglicht es dem Unternehmen, erfolgreiche Serien weiterzuentwickeln und gleichzeitig neue Designs zu erproben.

Geschäftsmodell

Gedeckter Tisch

Familienzeit

Das Geschäftsmodell der Bluespoon GmbH basiert auf der Entwicklung eigener Geschirrserien unter der Marke Sänger sowie dem Vertrieb dieser Produkte über digitale Vertriebskanäle. Ziel ist es, designorientiertes Geschirr und Produkte rund um den gedeckten Tisch zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten und über E-Commerce-Plattformen effizient zu skalieren.

Entwicklung neuer Produktserien

Ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells ist die kontinuierliche Entwicklung neuer Produktserien. Dabei greift Bluespoon aktuelle Trends in den Bereichen Tischkultur, Küche und Home & Living auf und übersetzt sie in marktfähige Kollektionen mit klarem Designanspruch.

Neue Serien starten zunächst mit ausgewählten Kernprodukten, etwa Speisetellern, Desserttellern und Schalen. Bewähren sich diese erfolgreich am Markt, baut das Unternehmen die Kollektionen gezielt um weitere Produkte wie Pastaschalen, Tassen oder Serviergeschirr aus. So wird das Sortiment schrittweise, nachfrageorientiert und mit Fokus auf nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Geschirrserie

Einkauf und Produktion

Die Produktion erfolgt über langjährige Partner in Asien. Durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Herstellern kann das Unternehmen Design, Qualität und Kostenstruktur gezielt steuern.

Die produzierten Waren werden in größeren Chargen gefertigt und anschließend über das Lager in Deutschland an die jeweiligen Vertriebskanäle ausgeliefert.

Vertrieb über Online-Plattformen und eigenen Shop

Der Vertrieb erfolgt überwiegend über große Online-Marktplätze sowie über den eigenen Online-Shop der Marke Sänger. Zu den wichtigsten Plattformen zählen unter anderem Amazon, Otto, XXXLutz und Home24, über die das Unternehmen eine breite Kundengruppe erreicht.

Die Präsenz auf mehreren Plattformen ermöglicht es dem Unternehmen, neue Produkte schnell am Markt zu testen und anhand von Verkaufszahlen, Nachfrageentwicklungen und Kundenbewertungen weiterzuentwickeln.

Datenbasierte Sortimentssteuerung

Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells ist die datenbasierte Analyse der Produktperformance. Auf Basis von Verkaufszahlen und Kundenfeedback wird entschieden, welche Produkte weiter ausgebaut und welche Serien nicht weitergeführt werden.

Diese strukturierte Sortimentssteuerung ermöglicht es dem Unternehmen, erfolgreiche Produkte gezielt zu skalieren und gleichzeitig Risiken bei der Einführung neuer Produktlinien zu begrenzen.

Der Markt

Gläser

Becher

Dekoration

Schüsseln

Stabiler Markt für Geschirr und Tischaccessoires

Die Bluespoon GmbH bewegt sich mit ihrer Marke Sänger im Markt für Produkte rund um den gedeckten Tisch. Dieser umfasst unter anderem Geschirr, Gläser, Besteck sowie weitere Küchen- und Tischaccessoires aus Materialien wie Porzellan, Keramik oder Glas.

Der Markt für diese sogenannten GPK-Produkte (Glas, Porzellan, Keramik) ist seit vielen Jahren ein etablierter Konsumgütermarkt mit stabiler Nachfrage. Geschirr und Küchenaccessoires gehören zur Grundausstattung von Haushalten und werden regelmäßig ergänzt oder ersetzt.

Für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) wird das Marktvolumen für Tisch- und Küchenaccessoires auf rund 1,35 Milliarden Euro im Jahr 2025 geschätzt. Bis 2029 wird ein moderates Wachstum auf etwa 1,52 Milliarden Euro erwartet.

Wachsende Bedeutung des Onlinehandels

Ein zunehmender Anteil dieses Marktes wird über Online-Vertriebskanäle abgewickelt. Digitale Plattformen ermöglichen es Kunden, Produkte bequem zu vergleichen, Bewertungen einzusehen und Geschirrserien gezielt zu ergänzen.

Für Anbieter wie Bluespoon eröffnet der Onlinehandel die Möglichkeit, neue Produkte schnell am Markt zu testen und ein breites Sortiment effizient zu vertreiben.

Positionierung der Marke Sänger

Mit der Marke Sänger positioniert sich das Unternehmen im mittleren Marktsegment und adressiert Kundinnen und Kunden, die modernes Design, Qualität und Alltagstauglichkeit zu einem fairen Preis suchen. Über verschiedene Subbrands – darunter „Premium Collection“ und „Value Collection“ – werden gezielt unterschiedliche Preis- und Zielgruppensegmente angesprochen. Dadurch positioniert sich Sänger strategisch zwischen Premiumanbietern im oberen Preissegment und stark preisgetriebenen Angeboten im Einstiegssegment.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

Wettbewerbsumfeld im Markt für Geschirr und Tischaccessoires

Der Markt für Geschirr und Tischaccessoires ist durch eine Vielzahl von Anbietern geprägt. Neben traditionellen Markenherstellern im Premiumsegment existieren zahlreiche Anbieter im mittleren und unteren Preissegment, darunter große Handelsketten sowie E-Commerce-Marken.

Premiumanbieter wie Villeroy & Boch, Rosenthal oder ASA Selection positionieren sich mit hochwertigen Markenprodukten und entsprechend höheren Preisen. Gleichzeitig bieten große Handelsketten und Einrichtungshäuser wie IKEA, H&M Home oder Zara Home preisorientierte Alternativen an.

Im E-Commerce-Umfeld existieren darüber hinaus spezialisierte Online-Marken, die ihre Produkte vor allem über Marktplätze vertreiben. Zu den direkten Wettbewerbern im deutschsprachigen Onlinehandel zählen unter anderem Marken wie Pure Living oder moritz & moritz, die ebenfalls auf Geschirr und Küchenaccessoires spezialisiert sind.

Positionierung der Marke Sänger

Mit der Marke Sänger positioniert sich die Bluespoon GmbH im mittleren Preissegment zwischen Premiumanbietern und stark preisorientierten Angeboten. Zielgruppe sind Kundinnen und Kunden, die modernes Design und ein stimmiges Gesamtbild für den gedeckten Tisch suchen, dabei jedoch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten.

Differenzierungsmerkmale

Die Marke Sänger hebt sich vor allem durch die Kombination mehrerer Faktoren vom Wettbewerb ab:

  • Eigenentwickelte Designs
    Ein großer Teil der Produktserien wird vom Unternehmen selbst entwickelt. Die Designs sind rechtlich geschützt und ermöglichen eine klare visuelle Differenzierung im Markt.
  • Breites Sortiment rund um den gedeckten Tisch
    Das Sortiment umfasst eine Vielzahl an Produkten, die sich zu vollständigen Geschirrserien kombinieren lassen. Dadurch können Kundinnen und Kunden ihre Tischkultur über mehrere Produktkategorien hinweg einheitlich gestalten.
  • Starke Online-Präsenz
    Durch den Vertrieb über große Online-Plattformen sowie den eigenen Shop erreicht das Unternehmen eine breite Kundengruppe und kann neue Produkte schnell im Markt platzieren.
  • Datenbasierte Produktentwicklung
    Die Weiterentwicklung des Sortiments basiert auf Verkaufszahlen und Kundenfeedback aus den Vertriebskanälen. Erfolgreiche Serien werden gezielt ausgebaut, während weniger nachgefragte Produkte schneller angepasst oder ersetzt werden.

Unternehmensstruktur

Die Bluespoon GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Pecherski GmbH gehalten.

Die Pecherski GmbH befindet sich vollständig im Besitz von Nikolaj Pecherski, der zugleich Geschäftsführer der Bluespoon GmbH ist. Damit liegt die strategische und operative Verantwortung für das Unternehmen beim Gründer.

Diese Struktur ermöglicht eine klare Entscheidungsführung sowie eine langfristige Ausrichtung der Unternehmensentwicklung.

Entwicklungen seit der letzten Finanzierungsrunde

Seit der letzten Finanzierungsrunde über Invesdor hat sich die Bluespoon GmbH operativ weiterentwickelt und die Marke Sänger als zentrale Produktlinie weiter ausgebaut. In den vergangenen Jahren wurde das Sortiment kontinuierlich erweitert und die Marktpräsenz auf wichtigen Online-Verkaufsplattformen weiter gestärkt.

Gleichzeitig wurden interne Prozesse sowie Einkaufs- und Logistikstrukturen weiter professionalisiert.

Auch wirtschaftlich hat sich das Unternehmen weiterentwickelt. Nach vorläufigen Zahlen für das Jahr 2025 konnte Bluespoon sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern. Gleichzeitig wurden Lagerbestände sowie Lieferantenverbindlichkeiten reduziert, wodurch sich die Bilanzstruktur verbessert hat.

Ein wichtiger Meilenstein war zudem die vollständige und planmäßige Rückzahlung des Darlehens aus der ersten Finanzierungsrunde über Invesdor.

Mit der aktuellen Finanzierungsrunde plant das Unternehmen, den Lagerbestand zu erweitern und das Produktsortiment der Marke Sänger weiter auszubauen, um das Wachstum über die bestehenden Online-Vertriebskanäle zu unterstützen.

Ausbau der Marke SÄNGER in Richtung Home & Living

Mit der Marke SÄNGER hat sich das Unternehmen erfolgreich im Bereich Geschirr und Produkte rund um den gedeckten Tisch etabliert. Die Erweiterung in angrenzende Produktbereiche im Segment Home & Living baut auf dieser etablierten Marke, bestehenden Kundengruppen sowie funktionierenden Vertriebskanälen auf.

Ergänzende Produktkategorien wie Coffee-to-go-Becher, Vorratsdosen, Lunchboxen, Karaffen sowie weitere Küchen- und Alltagsaccessoires erweitern das bestehende Sortiment und bieten gleichzeitig Potenzial für Cross-Selling, höhere Warenkörbe und eine breitere Kundenansprache.

Darüber hinaus können diese Produktbereiche zusätzliche Margenpotenziale erschließen und die vorhandene Reichweite der Marke weiter nutzen. Auf diese Weise kann weiteres Wachstum generiert werden, indem das bestehende Geschäftsmodell gezielt um angrenzende Produktkategorien erweitert wird.

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Management

Nikolaj Pecherski, Gründer und Geschäftsführer

Nikolaj Pecherski
Gründer & Geschäftsführer

Nikolaj Pecherski ist Gründer und Geschäftsführer der Bluespoon GmbH. Er verantwortet die strategische Entwicklung des Unternehmens sowie den Aufbau und die Weiterentwicklung der Marke Sänger.

Vor der Gründung von Bluespoon sammelte er Führungserfahrung bei Lidl, wo er im Bereich Area Management und Vertrieb tätig war. Seine unternehmerische Laufbahn begann bereits während seines Studiums, als er erste Produkte im Bereich Küche und Haushalt entwickelte und über Online-Plattformen verkaufte.

Heute verantwortet er insbesondere die Produktentwicklung, den Einkauf sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens.


Justin Döring, Leiter Marketing, Vertrieb und Operations

Justin Döring
Leiter Marketing, Vertrieb & Operations

Justin Döring verantwortet bei der Bluespoon GmbH die Bereiche Marketing, Vertrieb und operative Prozesse. Sein Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Online-Vertriebskanäle sowie der datenbasierten Optimierung von Marketing- und E-Commerce-Aktivitäten.

Er verfügt über langjährige Erfahrung im digitalen Marketing und Vertrieb. Vor seiner Tätigkeit bei Bluespoon war er unter anderem im Bereich Marketing und Vertrieb tätig und sammelte Erfahrungen bei Unternehmen wie Nielsen sowie in verschiedenen Rollen im digitalen Marketing und Vertrieb.

Bei Bluespoon treibt er insbesondere die Weiterentwicklung der Marke Sänger sowie den Ausbau der Online-Vertriebskanäle voran.

Finanzierungszweck

Die Finanzierung dient der weiteren Entwicklung der Marke Sänger sowie der Erweiterung des Produktsortiments. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells der Bluespoon GmbH ist der Einkauf von Warenbeständen, die über verschiedene Online-Vertriebskanäle verkauft werden.

Mit der Finanzierung soll insbesondere der Lagerbestand ausgebaut und das Sortiment erweitert werden. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Marke Sänger schrittweise über den Bereich Geschirr hinaus zu einer breiter aufgestellten Home- &-Living-Lifestylemarke weiterzuentwickeln.

Dadurch kann das Unternehmen schneller auf Nachfrage reagieren, neue Produktlinien einführen und die Verfügbarkeit bestehender Produkte verbessern.

Die Finanzierung hat ein Volumen von mindestens 250.000 Euro und maximal 750.000 Euro. Je nach Höhe der eingeworbenen Mittel ergeben sich folgende Szenarien:

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Minimum-Szenario

(Mindestfinanzierungsschwelle von 250.000 Euro für diese Finanzierungsrunde)

In diesem Szenario werden die Mittel hauptsächlich für den Aufbau zusätzlicher Warenbestände eingesetzt, um die Verfügbarkeit bestehender Produkte der Marke Sänger zu erhöhen.

Verwendung der Mittel:

  • 70 % – Wareneinkauf und Lagerbestand
    Ausbau der Lagerkapazitäten und Sicherstellung der Produktverfügbarkeit.
  • 20 % – Sortimentserweiterung
    Einführung neuer Geschirrserien und Ergänzung bestehender Produktlinien.
  • 10 % – Operative Reserve
    Puffer für Logistik, Transportkosten und operative Flexibilität.

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Maximum-Szenario

(Maximales Finanzierungsvolumen von bis zu 750.000 Euro in dieser Finanzierungsrunde)

Bei vollständiger Platzierung der Finanzierung kann das Unternehmen zusätzlich zum Ausbau der Warenbestände die Sortimentserweiterung stärker vorantreiben und neue Produktlinien schneller am Markt etablieren.

Verwendung der Mittel:

  • 65 % – Wareneinkauf und Lagerbestand
    Finanzierung größerer Bestellmengen und Ausbau der Lagerbestände.
  • 25 % – Sortimentserweiterung
    Entwicklung und Markteinführung neuer Geschirrserien.
  • 10 % – Operative Reserve
    Unterstützung von Logistik, Transport und operativen Prozessen.

Finanzkennzahlen

Aktuelle und geplante Kennzahlen

Erhalten Sie Einblick in die Finanzkennzahlen des Unternehmens, beispielsweise in die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis. Erfahren Sie mehr über die geplante Wachstumsentwicklung.

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Ihr Gutscheincode wird voraussichtlich ab dem 30.04.2026 in Ihrem Invesdor-Portfolio angezeigt.

Der Gutschein ist ohne Mindestbestellwert gültig und kann auch auf bereits reduzierte Ware angewendet werden.


-----Ende Marketinginhalt-----

Sicherheiten und Risiko

Sicherheiten

Nikolaj Pecherski hat sich als Geschäftsführer des Projektträgers im Rahmen einer Garantie verpflichtet, gegenüber den Anleihegläubigern für das Ausbleiben von Zins- und/oder Rückzahlungen aus den Teilschuldverschreibungen in Höhe von 100 % der tatsächlich platzierten Zeichnungsbeträge, somit maximal in Höhe von 750.000 Euro, einzustehen. Die Werthaltigkeit von Garantien kann schwanken, insbesondere im Falle eines Verzugs, was zu einer geringeren Rendite führen kann.

Risiken

Eine Investition in wachstumsorientierte Unternehmen ist stets mit Risiken verbunden. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Darstellung der mit dieser Investition verbundenen Risiken, wie sie im Anlagebasisinformationsblatt (KIIS) beschrieben sind. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.


(i) Projektabhängigkeiten wie Finanzierung, rechtliche Aspekte, Lizenzvergabe, Urheberrechte:

Im Rahmen des Schwarmfinanzierungsangebots könnte weniger Kapital als geplant eingeworben werden. Dies könnte dazu führen, dass es dem Projektträger aufgrund fehlender Mittel nicht gelingt sein geplantes Projekt erfolgreich umzusetzen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Dies kann zur Folge haben, dass die Ansprüche aus den Teilschuldverschreibungen nicht oder nicht in der geplanten Höhe bedient werden können. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Verstöße gegen gesetzliche oder behördliche Auflagen können zu Maßnahmen von Behörden (Bußgelder, Schließung von Betrieben etc.) führen. Dies würde zu geringeren Einnahmen bei dem Projektträger aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Inhaber der Teilschuldverschreibungen (nachfolgend „Anleihegläubiger“) kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Da die Produkte in China hergestellt werden, sind funktionierende Lieferketten für das Geschäft des Projektträgers von strategischer Bedeutung. Es besteht das Risiko, dass sich die gesetzlichen oder behördliche Anforderungen hinsichtlich der vorbenannten Lieferketten verändern. Dies kann zu höheren Kosten für den Projektträger führen und sich damit nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen. Obwohl die intern entwickelten Designs durch das Designrecht geschützt sind (> 700 eingetragene Designrechte) und auch mit Hilfe eines spezialisierten Anwalts durchgesetzt werden, besteht das Risiko, dass die Produktdesigns des Projektträgers angefochten werden, was zu kostenintensiven Gerichtsverfahren führen würde. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Finanzlage und die Ertragslage des Projektträgers. Für die Anleihegläubiger könnte dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

(ii) Auftreten ungünstiger Szenarien mit negativen Auswirkungen:

In den Planungen des Projektträgers wird davon ausgegangen, dass die Produktion des (Koch-)Geschirrs und der Küchenaccessoires in China und der Versand nach Deutschland wie in den Vorjahren reibungslos verlaufen werden. Die im Rahmen der Planung getroffenen Annahmen des Projektträgers bezüglich der Produktion und Lieferung von (Koch-)Geschirr und der Küchenaccessoires könnten sich als unzutreffend erweisen. Szenarien wie Pandemie und/oder politische Spannungen können zu Lieferkettenprobleme führen, sodass es dem Projektträger nicht gelingen könnte, das (Koch-)Geschirr und die Küchenaccessoires in der benötigten Menge und/oder Qualität zu beschaffen und gewinnbringend zu verkaufen. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

(iii) (Technologische) Entwicklung von Wettbewerbern oder konkurrierenden Produkten:

Der Projektträger könnte möglicherweise nicht in der Lage sein, mit bestehenden und potenziellen neuen Wettbewerbern effektiv zu konkurrieren oder auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld zu reagieren, was sich negativ auf die Geschäftsentwicklung des Projektträgers auswirken könnte. Insbesondere könnten sich Risiken für das Geschäft des Projektträgers daraus ergeben, dass diese Wettbewerber ihr Geschäft erfolgreicher als der Projektträger ausbauen, wodurch sich die Auftragslage des Projektträgers verschlechtern könnte. (iv) vom Projektträger ausgehende Risiken:

Bei dem Projektträger handelt es sich zwar nicht um ein Unternehmen in einer frühen Unternehmensphase, dennoch befindet der Projektträger sich in einer Wachstumsphase und die Finanzierung eines solchen Unternehmens ist mit spezifischen Risiken verbunden. Wird die bereits etablierte Geschäftsidee zukünftig nicht mehr vom Markt angenommen oder kann der geplante Geschäftsaufbau nicht wie erhofft umgesetzt werden, besteht das Risiko der Insolvenz des Projektträgers. Der Unternehmenserfolg hängt von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Finanzierung, dem Team, Fachkräften und Beratern, dem Marktumfeld, technologischen Entwicklungen, Schutzrechten, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Wettbewerbern und weiteren Faktoren ab. Für die Anleihegläubiger, die in ein in einer Wachstumsphase befindliches Unternehmen investieren, erhöht sich dadurch das Risiko, dass sie ihr investiertes Kapital verlieren.

Der Projektträger hat ein Managementrisiko, da der alleinige Geschäftsführer Nikolaj Pecherski indirekt auch 100 % der Gesellschaftsanteile des Projektträgers hält. Jede Abwesenheit des Geschäftsführers könnte den Entscheidungsprozess verlangsamen, was zu geringeren Einnahmen des Projektträgers aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken könnte. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Der Projektträger trägt auch ein strukturelles Risiko, da die Beibehaltung des bestehenden Gesellschafterdarlehens an Bedingungen geknüpft ist. Jede Nichterfüllung der entsprechenden Bedingungen würde sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Bei dem Projektträger besteht das Risiko von Managementfehlern. Es kann in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht zu Fehleinschätzungen kommen. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Gesellschafterstruktur in Zukunft ändert und dritte Personen einen beherrschenden Einfluss auf den Projektträger gewinnen können. Es besteht das Risiko, dass es dem Projektträger nicht gelingt, hinreichend qualifizierte Mitarbeiter zur Umsetzung der Geschäftsstrategie, in notwendiger Zahl zu halten bzw. einzustellen. Durch den Verlust von Mitarbeitern mit entsprechenden Schlüsselqualifikationen besteht das Risiko, dass Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht. Können die Schlüsselpersonen nicht dauerhaft durch qualifizierte Mitarbeiter ersetzt werden, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Projektträgers haben. Dadurch könnte sich die Höhe der Zinszahlungen an die Anleihegläubiger und die Rückzahlung des Anlagebetrags reduzieren oder diese könnten ausfallen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es besteht das Risiko, dass über den Projektträger in der Presse negativ berichtet wird. Dies kann zu erheblichen Umsatzrückgängen und Verlusten bei dem Projektträger führen, weil das Leistungsangebot des Projektträgers in der Folge der negativen Berichterstattung nur noch unzureichend nachgefragt wird. Im schlimmsten Fall kann dies auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

Das Geschäft des Projektträgers ist entsprechend Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates5 (Verordnung) am ehesten mit der Klassifizierung des Abschnittes G gemäß Anhang 1 der Verordnung zu beschreiben.

Die Inflation sowie die Folgen des Ukraine-Krieges und im Nahen Osten wirken sich dämpfend auf den Markt für Geschirr und Küchenzubehör aus, und eine weiter anhaltende oder sogar steigende Inflation kann zu einer Verschlechterung der Marktbedingungen führen, was zur Senkung der Nachfrage nach den Produkten des Projektträgers und somit zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen könnte. Darüber hinaus könnten die aktuellen geopolitischen Risiken (Risiko einer Unterbrechung der globalen Lieferkette) aufgrund des Krieges im Nahen Osten den oben genannten Markt erheblich einschränken und die Geschäftstätigkeit des Projektträgers aufgrund der hohen Abhängigkeit von stabilen Lieferketten, insbesondere in China, einschließlich moderater Transportraten, praktisch unmöglich machen. Jede länger andauernde Unterbrechung der globalen Lieferkette kann im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust des investierten Kapitals führen.

Die Anleihegläubiger der Teilschuldverschreibungen tragen vollständig die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Projektträgers, d.h. das Risiko, dass der Projektträger vorübergehend oder endgültig nicht zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anleihegläubigern und/oder Dritten in der Lage ist. Insbesondere im Rahmen eines Insolvenzverfahrens könnten die Anleihegläubiger einen Totalverlust erleiden. Folgende besondere Vorkommnisse könnten dazu führen:

  • a) (schwerwiegende) Veränderung der makroökonomischen Lage,
  • b) Misswirtschaft,
  • c) mangelnde Erfahrung,
  • d) Betrug,
  • e) Finanzierung, die nicht dem Geschäftszweck entspricht,
  • f) erfolglose Einführung des Leistungsangebots des Projektträgers,
  • g) mangelnder Cashflow.

Es besteht das Risiko, dass durch sämtliche in Teil C genannten Risiken die Rendite niedriger als erwartet ausfällt, sich verzögert oder aus dem Projekt keine Kapital- oder Zinszahlungen fließen. Weiterhin könnte sich der Wert des Ertrags durch Inflation verringern. Ist die Inflationsrate höher als die Verzinsung von Teilschuldverschreibungen, ist die Rendite von Teilschuldverschreibungen negativ.

Die Teilschuldverschreibungen werden in Euro begeben und auch die auf die Teilschuldverschreibungen entfallende Verzinsung wird in Euro berechnet und ausbezahlt. Aus diesem Grund besteht für Anleger, die über ein Erwerbseinkommen oder Vermögen in einer anderen Währung als Euro verfügen oder die Erträge aus der Investition in die Teilschuldverschreibungen nicht in Euro benötigen, ein Währungsrisiko, weil sie Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind, die die Rendite der Teilschuldverschreibungen verringern können. Weiterhin können im Falle eines für den Anleihegläubiger notwendigen Verkaufs der Teilschuldverschreibungen zusätzliche Kosten (Transaktionskosten wie Beratungskosten) entstehen, welche die Rendite verringern. Die individuelle Rendite des jeweiligen Anlegers kann im Einzelfall unterschiedlich ausfallen und hängt von der jeweiligen individuellen steuerlichen Situation ab, was zu einer Verringerung der Rendite führen kann.

Ein vorübergehender oder dauerhafter Ausfall der Schwarmfinanzierungsplattform oder des unter Teil D, Buchstabe d) benannten Zahlungsdienstleisters kann zum vorübergehenden Ausfall von Zins- und Rückzahlungen führen. Da der Schwarmfinanzierungsdienstleister zu keinem Zeitpunkt Besitz oder Eigentum an den Zeichnungsbeträgen der Anleger oder an den Zins- und Rückzahlungsbeträgen erlangt und da der Zahlungsdienstleister lediglich als Treuhänder für den Projektträger als Treugeber tätig ist, ist ein Verlust des eingesetzten Kapitals allein auf einem Ausfall der Plattform bzw. des Zahlungsdienstleisters basierend unwahrscheinlich.

Die Teilschuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Die Übertragung der Teilschuldverschreibungen ist zudem technisch dahingehend eingeschränkt, dass eine Übertragung nur an bei dem Projektträger bzw. der registerführenden Stelle registrierte digitale Schließfächer möglich ist. Die „Registerführende Stelle“, die das E-Wertpapierregister führt, ist die Smart Registry GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg Berlin unter der Registernummer HRB 234468 B. „Digitales Schließfach“ ist eine IT-Anwendung, die verwendet wird, um Public Keys und Private Keys zu speichern und mit der Technologie zu interagieren, deren Funktionalitäten es ermöglichen, E-Wertpapiere zu halten und zu übertragen. Die Wertpapiere sind derzeit weder an einer Börse handelbar, noch besteht ein liquider Sekundärmarkt. Selbst im Falle einer Einbeziehung der Wertpapiere in den Handel auf einer oder mehreren Handelsplattformen für Wertpapiere ist ungewiss, ob sich tatsächlich ein Handel mit den Teilschuldverschreibungen entwickelt. Das Risiko, dass der Anleihegläubiger keinen Käufer für die Teilschuldverschreibungen findet oder nur zu einem aus seiner Sicht zu geringen Preis verkaufen kann, trägt allein der Anleihegläubiger. Die Teilschuldverschreibungen können sich auch als vollkommen illiquide herausstellen. Eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen durch den Anleihegläubiger ist damit unter Umständen nur eingeschränkt möglich. Es besteht das Risiko, dass eine Veräußerung der Teilschuldverschreibungen nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist. Für Anleihegläubiger mit kurzfristigem Kapitalbedarf bedeutet dies, dass sie zum gewünschten Zeitpunkt grundsätzlich nicht über das eingesetzte Kapital verfügen können, zumal ein ordentliches Kündigungsrecht der Anleihegläubiger während der Laufzeit nicht besteht.

Es bestehen zudem folgende wertpapierbezogene Risiken:

(i.) Keine Einflussnahme- und Mitwirkungsrechte

Die Teilschuldverschreibungen selbst begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegen den Projektträger und gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und/oder Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers. Es können in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers Gesellschafterbeschlüsse gefasst werden, die sich nachteilig auf die einzelnen Anleihegläubiger auswirken können. Die Anleihegläubiger haben keine Möglichkeit auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers Einfluss zu nehmen. Dies gilt auch für die Verwendung des durch die Ausgabe der Teilschuldverschreibungen eingeworbenen Kapitals. Insbesondere haben Anleihegläubiger nicht die Möglichkeit, verlustbringende Geschäftstätigkeiten des Projektträgers zu beenden, ehe das eingebrachte Kapital verbraucht ist. Für die Anleihegläubiger kann dies bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

(ii.) Verschlechterung der Konditionen durch Mehrheitsbeschluss

Nach den Emissionsbedingungen können diese auch während der Laufzeit der Teilschuldverschreibungen geändert werden, wenn die nach den Emissionsbedingungen erforderlichen Zustimmungen durch entsprechende Mehrheitsbeschlüsse der Anleihegläubiger vorliegen. Der einzelne Anleihegläubiger trägt insoweit das Risiko, dass sich gegen seinen Willen aufgrund des Mehrheitsbeschlusses der Anleihegläubiger Änderungen der Emissionsbedingungen ergeben, die sich möglicherweise zu seinem Nachteil auswirken (z.B. geringere Verzinsung, verlängerte Laufzeit oder Verzichte).

(iii.) Technologie- und Datenbank-Risiken

Die Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten und regulierten Dienstleistungen (z.B. digitale Verwahrung, E-Wertpapierregisterführung) befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Für die Anleihegläubiger besteht das Risiko, dass diese Technologie technischen Schwierigkeiten ausgesetzt ist oder ihre Funktionsfähigkeit durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. Durch einen teilweisen oder vollständigen Zusammenbruch der für die E-Wertpapiere relevanten elektronischen dezentralen Datenbank (nachfolgend „E-Datenbank“) könnte dem Anleihegläubiger der Zugang zu seinen E-Wertpapieren vorübergehend und endgültig unmöglich werden. Es besteht das Risiko von Attacken gegen das Netzwerk oder die verwendete E-Datenbank. Dabei sind unterschiedliche Arten von Angriffen denkbar. Diese Angriffe können das Netzwerk bzw. die E-Datenbank unbenutzbar machen, so dass es Anleihegläubigern nicht möglich wäre, die E-Wertpapiere zu transferieren. Sollte das Netzwerk bzw. die E-Datenbank gänzlich unbrauchbar werden, besteht das Risiko, dass Anleihegläubiger auf ihre Digitalen Schließfächer gar keinen Zugriff mehr haben. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen.

Der Projektträger bietet den Anleihegläubigern über einen zugelassenen Verwahrer von E-Wertpapieren eine technische Lösung, die dazu dient E-Wertpapiere zu halten, zu speichern und darüber zu verfügen. Es besteht das Risiko, dass diese Lösung fehlerbehaftet und/oder für mögliche Hackerangriffe besonders anfällig ist. Dadurch können die Anleihegläubiger möglicherweise vorübergehend oder dauerhaft keinen Zugriff auf ihre E-Wertpapiere haben, was im schlimmsten Fall zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen kann. Die Verwaltung im Sinne der laufenden Wahrnehmung der Rechte und Pflichten aus den E-Wertpapieren übernimmt weder der Verwahrer von E-Wertpapieren noch der Projektträger.

Die oben aufgeführten Risiken sind nicht die einzigen Risikofaktoren, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers auswirken. Andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die der Projektträger derzeit nicht sieht oder die er derzeit für irrelevant hält, können ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Projektträgers haben.

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