Marketinginhalt

Resonandina auf einen Blick

Problem

Problem
In vielen aufstrebenden Volkswirtschaften fehlt Krankenhäusern trotz vorhandenen medizinischen Bedarfs der Zugang zu kapitalintensiver Diagnostik- und Strahlentherapietechnik.
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Solution

Lösung
Resonandina ermöglicht Krankenhäusern den Einsatz hochwertiger Medizintechnik über langfristige, nutzungsbasierte Leasingverträge („Pay-per-Use“), ohne dass hohe Anfangsinvestitionen erforderlich sind.
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Market

Markt
Die Kapazitäten im Bereich Strahlentherapie und bildgebende Diagnostik in Lateinamerika sind strukturell teilweise unterversorgt, was sowohl Erweiterungs- als auch Ersatzinvestitionen erforderlich macht.
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Competetion

Wettbewerb
Hochwertige Medizintechnik wird üblicherweise im Direktverkauf angeboten und erfordert hohe Anfangsinvestitionen sowie entsprechende Finanzierungskapazität auf Seiten der Krankenhäuser.
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Business model

Geschäftsmodell
Wiederkehrende Umsätze entstehen aus nutzungsbasierten Zahlungen im Rahmen langfristiger Verträge (in der Regel 8 Jahre oder länger) mit vereinbarten Mindestabnahmemengen.
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Use of funds

Finanzierungszweck
Diese Finanzierungsrunde dient der Installation eines Linearbeschleunigers (Linac) in Cusco, Peru, und erweitert die regionale Strahlentherapiekapazität in einer Region mit begrenzter Behandlungskapazität.
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Wichtiger Hinweis: Jede Investition ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Floriaan van Bemmelen, CEO, Resonandina

“Resonandina ermöglicht den Zugang zu moderner Diagnostik und Strahlentherapie in Regionen mit begrenzter medizinischer Infrastruktur. Unser nachhaltiges Leasingmodell erlaubt es Krankenhäusern, hochwertige Medizintechnik einzusetzen, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen.”

“Seit 2023 haben über 5.000 Investorinnen und Investoren unser Wachstum im Rahmen mehrerer erfolgreicher Finanzierungsrunden begleitet. Mit der achten Finanzierungsrunde erweitern wir unsere installierte Basis um einen weiteren Linearbeschleuniger in Cusco, Peru, und stärken damit die regionale Versorgung in der Krebstherapie.”

“Wir danken unserer Investorengemeinschaft für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, gemeinsam nachhaltige Wirkung zu erzielen.” 

Floriaan van Bemmelen, CEO, Resonandina

Informationen zum Investment

Verbleibende Tage:
20
Finanzierung endet am:
23.03.2026
Typ:
Anleihe
Nachrang:
nein
Bereits finanziert:
€ 2.085.250,00
Preis pro Anleihe:
€ 250,00
Mindestabnahme:
1 Einheit
Emissionsvolumen:
€ 2.500.000
in 10 000 Einheiten
Zinszahlung:
halbjährlich
Tilgung:
halbjährlich
nach 6 Monaten
ISIN:
NL0015073VW6
Vermittler:
Oneplanetcrowd International B.V
Lizenz:
ECSP - VO

Über Resonandina

Unternehmensvorstellung

Resonandina: Pionier im nachhaltigen Medizintechnik-Leasing

Resonandina ist ein profitables, nachhaltig ausgerichtetes Medizintechnik-Leasing-Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden. Ziel ist es, den Zugang zu moderner Diagnostik und Therapie nachhaltig zu verbessern. Über ein Pay-per-Use-Leasingmodell für hochwertige, kapitalintensive Geräte (z. B. MRT, PET/CT, Linearbeschleuniger) ermöglicht Resonandina Krankenhäusern den Einsatz moderner Medizintechnik, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen. Das Modell verbindet wirtschaftliche Tragfähigkeit mit messbarer sozialer Wirkung.

Problem: Viele Krankenhäuser verfügen nicht über die finanziellen Mittel oder das spezialisierte Know-how, um kapitalintensive Medizintechnik selbst zu beschaffen und zu betreiben.

Lösung: Resonandina bietet ein integriertes, nutzungsbasiertes Leasingmodell („Pay-per-Use“) mit einem All-inclusive-Servicepaket.

Statt einer hohen Einmalinvestition zahlen Krankenhäuser eine nutzungsabhängige Vergütung pro Untersuchung bzw. Behandlung. Das Geschäftsmodell ist klar als B2B-Struktur organisiert und langfristig angelegt. Das Servicepaket umfasst Projektplanung, Investition, Installation, Schulung, Wartung sowie ein erweitertes Lifecycle-Management (Upgrades, Wiederverwendung, Recycling). Die medizinische Verantwortung – einschließlich Patientenmanagement, Qualitätssicherung, Haftung und Abrechnung – verbleibt beim Krankenhaus.

Auf diese Weise wird moderne Diagnostik und Therapie wirtschaftlich zugänglich. Gleichzeitig werden Reiseaufwände für Patientinnen und Patienten reduziert und regionale Versorgungsstrukturen gestärkt.

Seit dem Markteintritt 2015 in Bolivien expandiert Resonandina schrittweise in Lateinamerika und der Karibik. Zielmärkte sind inhabergeführte mittelgroße Kliniken, größere professionell geführte Krankenhausgruppen sowie öffentliche Gesundheitseinrichtungen.

Das Konzept „Use it, don’t own it“ hat Resonandina eine spezialisierte Marktposition im Bereich hochwertiger diagnostischer und therapeutischer Geräte ermöglicht. Strategische Partnerschaften bestehen unter anderem mit GE Healthcare sowie Varian / Siemens Healthineers. Grundlage des Geschäftsmodells sind wiederkehrende Umsätze aus langfristigen Verträgen (in der Regel 8 Jahre oder länger). Derzeit sind 16 Einheiten operativ im Einsatz; weitere 5 Projekte befinden sich in Installation oder fortgeschrittener Pipeline.

Im „Steady Growth“-Szenario strebt das Unternehmen bis 2030 mehr als 40 Projekte und über 27,5 Millionen Euro jährlich wiederkehrende Umsätze (ARR) an. Das ambitionierte Szenario sieht mehr als 75 Projekte und rund 55 Millionen Euro ARR vor. Resonandina hat in den vergangenen Jahren die operative Umsetzung, die Skalierbarkeit des Modells sowie die Profitabilität unter Beweis gestellt. Der strategische Fokus liegt weiterhin auf dem Kernmarkt in Nord-, Mittel- und Südamerika, einschließlich einer geplanten Expansion in die USA. Eine spätere internationale Expansion ist optional.

Mittelverwendung

Frühere Finanzierungsrunden dienten überwiegend der Finanzierung von MRT-Installationen in Lateinamerika und der Karibik. Die siebte Runde erweiterte das Portfolio erstmals um Projekte in der Krebsbehandlung (Linearbeschleuniger) sowie in der PET/CT-Diagnostik. Die achte Finanzierungsrunde setzt diese Entwicklung fort und finanziert einen weiteren Linearbeschleuniger (Linac) für ein Krankenhaus in Peru.

Ein Linearbeschleuniger erzeugt hochenergetische Röntgenstrahlung, die präzise auf Tumorgewebe ausgerichtet wird. Dadurch können Krebszellen gezielt zerstört und umliegendes gesundes Gewebe weitgehend geschont werden. Die Strahlenform lässt sich exakt an die Tumorkonturen anpassen, was eine effektive und zugleich präzise Therapie ermöglicht.

Entwicklungen seit der letzten Finanzierungsrunde mit Invesdor

Erfahren Sie hier, welche Entwicklungen es seit der letzten Finanzierungsrunde gegeben hat.

Unternehmensinformationen

Firma: Resonandina Holanda BV
Geschäftsführung: Floriaan van Bemmelen, CEO
Antonio Pimentel, COO
Luis del Valle, CFO
Handelsregisternummer: 64691772
Gründungsjahr: 2015
Geschäftsanschrift: Herengracht 449A
1017 BR Amsterdam
Niederlande
Branche: Gesundheitswesen
Anzahl der Mitarbeitenden: 15
Standorte: Niederlande (Hauptsitz)
12 Tochtergesellschaften in Lateinamerika, der Karibik und den USA
Marktvorbereitung in EMEA & Asien
Website: resonandina.com
Social Media:

Produkte und Dienstleistungen

Resonandina hat ein nachhaltiges, nutzungsbasiertes Leasingmodell für Medizintechnik entwickelt, das den Zugang zu moderner Diagnostik und Strahlentherapie verbessert und zugleich planbare, asset-basierte wiederkehrende Umsätze generiert.

Hochwertige Medizintechnik

Im Zuge des technologischen Fortschritts im Gesundheitswesen benötigen Krankenhäuser Geräte, die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen und von führenden Herstellern zertifiziert sind. Die wesentlichen Gerätekategorien umfassen:

  • Allgemeinmedizin, Traumatologie, Orthopädie, Neurochirurgie, Onkologie, Kardiologie (MRT, CT, Herzkatheterlabor).
  • Strahlentherapie (Linearbeschleuniger – Linac, Brachytherapie).
  • Nuklearmedizin (Zyklotron, PET/CT).

Resonandina konzentriert sich ausschließlich auf hochwertige, kapitalintensive Medizintechnik mit stabilem Zweitmarktwert und langer wirtschaftlicher Nutzungsdauer. Dadurch entstehen langlebige Vermögenswerte, die sowohl eine nachhaltige medizinische Versorgung als auch eine strukturierte Investorenabsicherung unterstützen.

Resonandina Produkte

Umfassender Wartungs- und Serviceansatz

Resonandina bietet ein ganzheitliches, langfristig angelegtes Servicekonzept ohne versteckte Zusatzkosten. Dieses umfasst:

  • Projektplanung und Standortkonzeption.
  • Lieferung und Installation der Geräte.
  • Schulung, Monitoring sowie laufende Wartung.
  • Technische Upgrades und Austausch von Komponenten zur Verlängerung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer.

Die Leistungen werden durch die jeweiligen Originalhersteller (z. B. GE Healthcare, Varian / Siemens Healthineers) oder zertifizierte Servicepartner erbracht. Dadurch werden Betriebssicherheit, hohe Verfügbarkeit (Uptime) sowie der Werterhalt der Anlagen über die gesamte Vertragslaufzeit sichergestellt.

Durch die Auslagerung der technischen Verantwortung an etablierte Hersteller und zertifizierte Dienstleister wird das operative Risiko reduziert und eine hohe Geräteverfügbarkeit unterstützt – eine wesentliche Grundlage für stabile, planbare Zahlungsströme.

Langfristige Vertragsstruktur

Auf Basis langfristiger Partnerschaften (typischerweise 8–10 Jahre) können sich Krankenhäuser auf Diagnostik und Behandlung konzentrieren, während Resonandina die technische Betriebsfähigkeit und Leistungsoptimierung der Geräte verantwortet.

Mindestabnahmevereinbarungen sowie nutzungsbasierte Vergütungsmodelle („Pay-per-Use“) schaffen Transparenz hinsichtlich der Umsatzerwartungen und sorgen für eine Interessengleichheit zwischen Krankenhaus und Resonandina. Daraus resultieren verlässliche, effiziente Betriebsabläufe sowie wiederkehrende Einnahmen, die durch essenzielle medizinische Infrastruktur gestützt sind.

Upgrade- und Wiederverwendungskonzept

Nach Ablauf eines Vertrags werden die Geräte technisch modernisiert, um aktuellen technologischen und klinischen Anforderungen zu entsprechen. Komponenten werden – sofern technisch möglich – wiederverwendet oder recycelt. Dies verlängert den Lebenszyklus der Anlagen und verbessert die Ressourceneffizienz.

Beispielsweise kann im MRT-Programm die Nutzungsdauer von rund 90.000 Untersuchungen auf bis zu 135.000 Untersuchungen erhöht werden. Dieser Ansatz reduziert Materialverbrauch, steigert die Kapitaleffizienz und optimiert die langfristige Nutzung der Vermögenswerte.

Wie funktioniert das Modell?

Das Modell ermöglicht es Krankenhäusern, moderne Diagnostik- und Strahlentherapieleistungen anzubieten, ohne die Geräte selbst vollständig finanzieren zu müssen. Durch den Erhalt der operativen Liquidität und eine flexible Kostenstruktur können sich Gesundheitsdienstleister auf ihre medizinischen Kernaufgaben konzentrieren.

Das nutzungsbasierte Vergütungsmodell („Pay-per-Use“) in Kombination mit volumenabhängigen Preisstaffeln schafft Anreize für eine effiziente Auslastung der Geräte. Dies unterstützt sowohl eine wirtschaftlich optimierte Nutzung als auch stabile Erlösstrukturen. Gleichzeitig entstehen für Resonandina planbare, wiederkehrende Umsätze auf Basis langfristiger Verträge.

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Anschaffung und Installation

Resonandina erwirbt kapitalintensive Medizintechnik, installiert diese in Krankenhäusern und übernimmt ein umfassendes Lifecycle-Management. Während der gesamten Vertragslaufzeit verbleibt das wirtschaftliche Eigentum an den Anlagen bei Resonandina.

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Nutzungsbasiertes Leasing („Pay-per-Use“)

Die Krankenhäuser betreiben die Geräte eigenständig und zahlen eine Vergütung pro Untersuchung bzw. Behandlung. Mit steigender Auslastung sinken die Kosten pro Nutzungseinheit, wodurch Anreize für eine effiziente Geräteauslastung geschaffen werden.

Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (Annual Recurring Revenue – ARR) entsprechen – abhängig von Gerätekategorie und Auslastung – typischerweise rund 25–35 % pro investierter 1 Million Euro in Medizintechnik.

Die durchschnittliche Amortisationsdauer eines Geräts liegt bei etwa vier Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagen beträgt bei sachgerechter Wartung in der Regel 10–15 Jahre und übersteigt damit deutlich die Refinanzierungsphase.

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Mindestabnahmevereinbarung

Nach einer vertraglich definierten Anlaufphase verpflichten sich die Krankenhäuser zu einer Mindestabnahmemenge. Diese stellt sicher, dass die Finanzierungsverpflichtungen von Resonandina planmäßig bedient werden können.

Die Mindestabnahme reduziert das Risiko in der Hochlaufphase eines Projekts und unterstützt eine stabile Schuldendienstfähigkeit.

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Erlösstruktur

Die Krankenhäuser rechnen Untersuchungen oder Behandlungen gemäß den jeweils geltenden lokalen Tarif- und Erstattungssystemen gegenüber Patientinnen und Patienten oder Kostenträgern ab. Die daraus erzielten Erlöse decken die operativen Kosten und ermöglichen dem Krankenhaus eine wirtschaftliche Nutzung der Geräte.

Resonandina erhält im Rahmen der vertraglich vereinbarten Struktur wiederkehrende Zahlungen, die an die Nutzung beziehungsweise an vereinbarte Mindestabnahmen gekoppelt sind.

Durch die Kombination aus nutzungsbasierten Leasingstrukturen und umfassenden Serviceleistungen ermöglicht Resonandina den Krankenhäusern, sich auf die medizinische Versorgung zu konzentrieren, während gleichzeitig operative Effizienz, bilanzielle Flexibilität und eine langfristig tragfähige Finanzstruktur unterstützt werden.

Geschäftsmodell

Resonandina product delivery

Resonandina MRT

Resonandina arbeitet mit einem nutzungsbasierten Leasingmodell, das den Finanzierungsschwerpunkt von hohen Anfangsinvestitionen (CAPEX) hin zu laufenden, planbaren Betriebsausgaben (OPEX) verlagert. Dadurch können Krankenhäuser moderne Diagnostik- und Strahlentherapietechnik einsetzen, ohne ihre finanzielle Stabilität durch hohe Einmalinvestitionen zu belasten.

Finanzierungs- und Erlösmodell

Das Modell basiert auf „Pay-per-Use“: Krankenhäuser zahlen eine Vergütung pro durchgeführter Untersuchung oder Behandlung. Damit sind die Kosten unmittelbar an die tatsächliche Nutzung gekoppelt, was die Lösung skalierbar und wirtschaftlich kalkulierbar macht.

Volumenabhängige Preisstaffeln reduzieren die Kosten pro Untersuchung bzw. Behandlung mit steigender Auslastung und schaffen Anreize für eine effiziente Nutzung. Ergänzend verpflichten sich die Krankenhäuser nach einer vertraglich definierten Anlaufphase zu einer Mindestabnahme, die für Resonandina zusätzliche Planbarkeit der wiederkehrenden Einnahmen schafft und die Geräteauslastung unterstützt.

Die Krankenhäuser erzielen Erlöse, indem sie Untersuchungen oder Behandlungen gemäß den jeweils geltenden lokalen Tarifsystemen gegenüber Patientinnen und Patienten oder Kostenträgern abrechnen. In den jeweiligen Ländern bestehen sowohl private als auch öffentliche Erstattungssysteme. Dieses System schafft die Grundlage für die wirtschaftliche Nutzung der Geräte durch das Krankenhaus und unterstützt zugleich die planbaren, wiederkehrenden Zahlungen an Resonandina.

Im Durchschnitt erzielt Resonandina jährlich wiederkehrende Umsätze in Höhe von etwa 250.000 bis 350.000 Euro pro investierter 1 Million Euro in Medizintechnik – abhängig von Gerätekategorie und Auslastung.

Die durchschnittliche Amortisationsdauer eines Geräts liegt bei etwa vier Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt bei sachgerechter Wartung in der Regel 10 bis 15 Jahre und übersteigt damit deutlich die Refinanzierungsphase.

Vertrags- und Kundensegmente

Resonandina schließt langfristige Leasingverträge ab, die typischerweise eine Laufzeit von 8 bis 15 Jahren haben und sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Geräte orientieren.

Die drei wesentlichen Marktsegmente sind:

  • mittelgroße, inhabergeführte Kliniken („doctor-owned“)
  • größere, professionell geführte Krankenhausgruppen
  • öffentliche Gesundheitseinrichtungen

Ein zentraler Fokus liegt auf inhabergeführten Kliniken. Diese Institutionen stehen häufig vor Kapitalrestriktionen oder müssen Investitionsbudgets strategisch priorisieren. Das Leasingmodell von Resonandina ermöglicht es, Liquidität zu erhalten und zugleich diagnostische und therapeutische Kapazitäten auszubauen.

Integriertes Servicepaket

Das Leistungspaket von Resonandina bietet eine umfassende Unterstützung entlang des gesamten Projekt- und Lebenszyklus und ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb:

  • Anschaffung der Geräte und Projektstrukturierung
  • Lieferung, Installation und Standortplanung
  • Wartung, technisches Monitoring und Servicekoordination
  • Technische Upgrades und Austausch von Komponenten
  • Schulung des Personals und operativer Support

Dieses integrierte Modell reduziert operative Risiken, unterstützt den Werterhalt der Anlagen und fördert eine hohe Geräteverfügbarkeit (Uptime) – wesentliche Faktoren für stabile, wiederkehrende Zahlungsströme.

Partnerschaften und operative Umsetzung

Resonandina arbeitet mit führenden Originalherstellern (OEM) wie GE Healthcare sowie Varian / Siemens Healthineers zusammen und nutzt ergänzend zertifizierte lokale Servicepartner.

Diese Partnerschaften unterstützen insbesondere:

  • qualitätsgesicherte Installationen
  • zuverlässige Wartung und Serviceprozesse
  • Zugang zu zertifizierten Ersatzteilen
  • Einhaltung internationaler Qualitäts- und Sicherheitsstandards

Durch die Auslagerung technischer Leistungen an etablierte Partner wird die Betriebssicherheit erhöht und der Werterhalt der Sicherheitenstruktur unterstützt.

Nachhaltigkeitsansatz

Ein zentraler Bestandteil des Modells ist die Verlängerung des Produktlebenszyklus. Am Ende eines Vertrags werden Geräte – sofern technisch sinnvoll – modernisiert, generalüberholt oder in anderen Projekten weiterverwendet. Dadurch werden Abfallmengen reduziert und Ressourcen effizienter genutzt.

Beispielsweise kann im MRT-Lifecycle-Programm die Nutzungsdauer von rund 90.000 Untersuchungen auf bis zu 135.000 Untersuchungen erhöht werden. Dies verbessert die Kapitaleffizienz und optimiert die langfristige Nutzung der Anlagen.

Der Ansatz unterstützt insbesondere SDG 12 („Nachhaltige/r Konsum und Produktion“) und stärkt die langfristige Verfügbarkeit und Nutzung der Vermögenswerte.

Vision und Mission

  • Vision: Beitrag zu gesünderen Bevölkerungen durch einen verbesserten Zugang zu Diagnostik und Krebstherapie.
  • Mission: Zugang zu hochwertiger Diagnostik und Strahlentherapie über nachhaltige, nutzungsbasierte Leasingmodelle ermöglichen.

Der Markt

Marktpotenzial

Der Markt für Strahlentherapie- und bildgebende Diagnostiksysteme in Nord-, Mittel- und Südamerika weist weiterhin strukturelles Wachstumspotenzial auf.

In den Vereinigten Staaten sind derzeit rund 4.000 Linearbeschleuniger installiert. Damit wird der internationale Richtwert von etwa vier Geräten pro einer Million Einwohner rechnerisch erreicht. Allerdings ist mehr als die Hälfte dieser Systeme älter als zehn Jahre, und die regionale Verteilung ist teilweise unausgewogen. Daraus ergibt sich selbst in einem reifen Markt ein kontinuierlicher Ersatzbedarf.

In Lateinamerika und der Karibik sind aktuell rund 800 Linearbeschleuniger im Einsatz. Um internationale Vergleichswerte zu erreichen, wären schätzungsweise mehr als 1.600 zusätzliche Geräte erforderlich. Ein erheblicher Anteil der bestehenden Anlagen ist ebenfalls älter als zehn Jahre, was sowohl Erweiterungs- als auch Ersatzinvestitionen erwarten lässt.

Auch außerhalb der Strahlentherapie steigt die Nachfrage nach MRT-, PET/CT- und CT-Systemen. Treiber sind Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, eine zunehmende Gesundheitsversorgung sowie eine wachsende Mittelschicht in aufstrebenden Volkswirtschaften.

Vor diesem Hintergrund liegt die zentrale Herausforderung häufig weniger in der medizinischen Nachfrage als vielmehr im Zugang zu Kapital und geeigneten Finanzierungsstrukturen, die den Einsatz moderner Medizintechnik ermöglichen.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für hochwertige diagnostische Systeme und Strahlentherapieanlagen wird traditionell von globalen Originalherstellern (OEM) wie GE Healthcare, Varian / Siemens Healthineers, Philips und weiteren Anbietern geprägt. Diese Unternehmen vertreiben ihre Geräte in der Regel im Direktverkauf, häufig ergänzt durch klassische Bankfinanzierungen.

Dieses Modell setzt bei Krankenhäusern eine hohe Anfangsinvestition, ausreichende bilanzielle Tragfähigkeit sowie Zugang zu lokalen Finanzierungsmöglichkeiten voraus. In vielen aufstrebenden Märkten stellen diese Anforderungen strukturelle Hürden dar, obwohl der medizinische Bedarf grundsätzlich vorhanden ist.

Resonandina positioniert sich in dieser Finanzierungs- und Umsetzungslücke. Anstelle des reinen Geräteverkaufs strukturiert das Unternehmen langfristige, nutzungsbasierte Leasingverträge und kombiniert Finanzierung, Installation sowie Lifecycle-Management in einer integrierten Lösung.

Differenzierung und Marktpositionierung

Das zentrale Differenzierungsmerkmal ist das integrierte Medizintechnik-Leasingmodell. Resonandina verbleibt während der Vertragslaufzeit Eigentümer der Geräte und schließt langfristige Verträge mit Krankenhäusern ab – bei Strahlentherapieanlagen typischerweise mit Laufzeiten von rund zehn Jahren. Die Umsätze entstehen aus nutzungsabhängigen Zahlungen, ergänzt durch Mindestabnahmevereinbarungen, und sind damit an essenzielle medizinische Infrastruktur gekoppelt.

Die Kombination aus grenzüberschreitender Finanzierung, technischen Partnerschaften mit OEMs sowie langfristigen Krankenhausverträgen führt zu vergleichsweise hohen Markteintrittsbarrieren. Kapitalintensität, operative Komplexität, regulatorische Anforderungen und der Aufbau belastbarer lokaler Beziehungen begrenzen die Zahl vergleichbarer Anbieter.

Resonandina hat in den vergangenen Jahren eine wachsende installierte Basis in Nord-, Mittel- und Südamerika aufgebaut, getragen von wiederkehrenden Umsätzen und zunehmender operativer Skalierung. Damit positioniert sich das Unternehmen als spezialisierter Anbieter im Segment nachhaltiger Medizintechnik-Leasinglösungen.

Nachhaltigkeit

Die Sustainable Development Goals (SDGs, auch „Global Goals“) sind Bestandteil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und bilden bis zum Jahr 2030 einen internationalen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung. Ziel dieser 17 Nachhaltigkeitsziele ist es unter anderem, Armut zu reduzieren, Ungleichheiten zu verringern und dem Klimawandel zu begegnen.

Resonandina leistet mit seinem nachhaltigen Medizintechnik-Leasingmodell einen Beitrag zu ausgewählten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Durch die Verbesserung des Zugangs zu moderner Diagnostik und Strahlentherapie in unterversorgten Regionen unterstützt das Unternehmen eine breitere medizinische Versorgung.

Seit der Gründung im Jahr 2015 verbindet Resonandina wirtschaftliche Tragfähigkeit mit messbarer gesundheitlicher Wirkung, indem Krankenhäuser hochwertige Medizintechnik einsetzen können, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen.

SDG 3

SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
Der zentrale Wirkungsbeitrag von Resonandina liegt im Bereich von SDG 3, das eine bessere Gesundheitsversorgung und das Wohlergehen der Bevölkerung adressiert. Durch die Installation von MRT-, CT-, PET/CT- und Linearbeschleuniger-Systemen (Linac) in Regionen mit unzureichender diagnostischer und strahlentherapeutischer Infrastruktur wird der Zugang zu moderner Medizin verbessert. Eine frühzeitigere Diagnostik und ein zeitnaher Beginn der Krebstherapie können die Behandlungsqualität unterstützen. Insbesondere in Regionen mit großen Distanzen zu spezialisierten Zentren kann eine lokale Strahlentherapie die Versorgungssituation deutlich verbessern.

Im Rahmen dieser Finanzierungsrunde wird in Cusco, Peru, die lokale Kapazität in der Strahlentherapie erweitert. Dadurch können weite Anfahrtswege reduziert und der Zugang zu einer zeitnahen Krebsbehandlung erleichtert werden.

Jedes installierte Gerät versorgt eine größere regionale Bevölkerung und trägt zur Stärkung der lokalen Gesundheitsinfrastruktur bei. Neben der direkten Patientenversorgung profitieren auch medizinische Fachkräfte durch den Zugang zu moderner Technologie sowie strukturierter technischer Unterstützung, was langfristig zur Qualitäts- und Kapazitätsentwicklung im Gesundheitswesen beitragen kann.
 

SDG 7

SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie
Durch die Verlagerung diagnostischer und therapeutischer Leistungen näher an den Wohnort der Patientinnen und Patienten leistet Resonandina einen indirekten Beitrag zu SDG 7. Wenn medizinische Versorgung lokal verfügbar ist, können lange Anfahrtswege zu spezialisierten Zentren reduziert werden. Dies kann zu einer Verringerung des Verkehrsaufkommens sowie des damit verbundenen Energieverbrauchs und CO₂-Ausstoßes beitragen.

Die Stärkung regionaler Versorgungsstrukturen unterstützt damit ein ressourcenschonenderes Gesundheitssystem, auch wenn der primäre Wirkungsfokus des Unternehmens im Bereich der Gesundheitsversorgung liegt.
 

SDG 12

SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Das Geschäftsmodell von Resonandina steht in engem Zusammenhang mit SDG 12, das einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördert. Da das Unternehmen während der gesamten Vertragslaufzeit Eigentümer der Geräte bleibt, trägt es auch die Verantwortung für Wartung, technische Modernisierung und die Optimierung des Lebenszyklus. Medizintechnik wird – soweit technisch sinnvoll – modernisiert, generalüberholt oder in anderen Projekten weiterverwendet, wodurch die Nutzungsdauer verlängert und Abfall reduziert wird.

So können beispielsweise MRT-Systeme durch technische Upgrades ihre nutzbare Untersuchungskapazität im Zeitverlauf deutlich erhöhen. Dies verbessert die Kapitaleffizienz und unterstützt einen ressourcenschonenden Einsatz der Anlagen. Der lebenszyklusorientierte Ansatz verbindet damit wirtschaftliche Tragfähigkeit mit verantwortungsvollem Ressourceneinsatz und Werterhalt der Vermögenswerte.
 

Wachstum im Einklang mit globalen Nachhaltigkeitszielen
Resonandina verfolgt das Ziel, hochwertige Diagnostik und Krebstherapie über wirtschaftlich tragfähige Leasinglösungen zugänglich zu machen. In Nord-, Mittel- und Südamerika, wo der Zugang zu moderner medizinischer Infrastruktur regional teilweise hinter dem Niveau etablierter Märkte zurückbleibt, bietet das Unternehmen strukturierte Finanzierungs- und Umsetzungslösungen, die sowohl die medizinische Versorgung als auch die finanzielle Planbarkeit der Krankenhäuser unterstützen.

Durch langfristige Partnerschaften, verantwortungsorientiertes Lifecycle-Management und ein Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Einnahmen auf Basis essenzieller medizinischer Infrastruktur verbindet Resonandina wirtschaftliche Tragfähigkeit mit nachvollziehbarer gesellschaftlicher Wirkung. Das Unternehmenswachstum steht damit im Zusammenhang mit übergeordneten Nachhaltigkeitszielen und zielt auf eine langfristige Wertschaffung für Patientinnen und Patienten, Gesundheitseinrichtungen sowie Investorinnen und Investoren ab.

Management

Floriaan van Bemmelen, CEO / Chairman

Floriaan van Bemmelen
CEO und Chairman

Floriaan van Bemmelen ist seit 2015 CEO von Resonandina und prägt seither die strategische Entwicklung des Unternehmens. Als ausgebildeter Allgemeinmediziner verfügt er über langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen. Zuvor war er unter anderem in leitenden Funktionen in einem Krankenhaus, einem MRT-Zentrum sowie bei einer Versicherungsgesellschaft tätig.

Sein Fokus liegt auf dem Ausbau diagnostischer und therapeutischer Technologien sowie der strukturierten Markterschließung. Unter seiner Führung hat Resonandina seine operative Basis erweitert und das Geschäftsmodell weiterentwickelt. Seine Branchenkenntnis und Managementerfahrung bilden eine wesentliche Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens.
 

Antonio Pimentel, COO

Antonio Pimentel
COO

Antonio verfügt über umfangreiche operative Erfahrung in der Steuerung komplexer Projekte innerhalb eines Finanzinstituts in der Dominikanischen Republik. Durch seine beruflichen Wurzeln sowohl in den USA als auch in der Karibik besitzt er fundierte Kenntnisse regionaler Marktstrukturen und regulatorischer Rahmenbedingungen.

Bei Resonandina bringt er diese Erfahrung insbesondere in der Umsetzung grenzüberschreitender Projekte ein. Sein operativer Fokus liegt auf der strukturierten Projektabwicklung, der Koordination lokaler Partner sowie der Anpassung an spezifische Marktgegebenheiten in unterschiedlichen geografischen Regionen.
 

Luis del Valle, CFO

Luis del Valle
CFO

Luis ist ein erfahrener Finanzexperte mit umfassender Praxis in der Finanzierung von Start-ups und wachstumsorientierten Unternehmen. Seine berufliche Laufbahn umfasst Tätigkeiten in internationalen Bau- und Dienstleistungsunternehmen, mit einem Schwerpunkt auf der Steuerung großvolumiger Projekte in Kolumbien.

Bei Resonandina verantwortet er finanzstrategische Themen, insbesondere Projektfinanzierung, Strukturierung von Investitionen sowie die Begleitung von Wachstumsprojekten in internationalen Märkten. Seine Erfahrung unterstützt die finanzielle Planung, Risikobewertung und operative Skalierung des Unternehmens.

Unternehmensstruktur

Eigentümerstruktur und Governance

Die Resonandina Holanda B.V. befindet sich vollständig im Eigentum der QMED B.V., einer privaten Holdinggesellschaft, die vom Gründer und CEO Floriaan van Bemmelen sowie seiner Familie kontrolliert wird.

Die strategische Steuerung, Kapitalallokation und Expansionsplanung erfolgen auf Ebene der Holding. Seit der Gründung im Jahr 2015 wird das Unternehmen unter der Führung des Gründers weiterentwickelt und organisatorisch schrittweise professionalisiert.

Konzernstruktur

Investorinnen und Investoren beteiligen sich über eine Anleihe, die von der Resonandina Holanda B.V. als niederländischer Holdinggesellschaft emittiert wird.

Die Holding finanziert und unterstützt ihre operativen Tochtergesellschaften in Lateinamerika, der Karibik und den USA. Diese Gesellschaften schließen die lokalen Verträge mit Krankenhäusern ab und betreiben die Medizintechnik im Rahmen langfristiger Leasingvereinbarungen.

Die Konzernstruktur kombiniert eine zentrale Finanz- und Steuerungsfunktion auf Holdingebene mit der operativen Umsetzung in den jeweiligen Zielmärkten. Damit wird das internationale Geschäftsmodell organisatorisch und finanziell gebündelt.

Entwicklungen bei Resonandina seit der letzten Finanzierungsrunde

Die Unternehmensentwicklung im vergangenen Jahr ist durch weiteres Wachstum sowie eine fortschreitende organisatorische Professionalisierung geprägt. Wesentliche Entwicklungen sind:

  • Finanzkennzahlen: Das EBITDA stieg von rund 1,8 Millionen Euro im Jahr 2024 auf etwa 2,5 Millionen Euro im Jahr 2025. Für 2026 wird ein EBITDA von rund 3,5 Millionen Euro erwartet.
  • Projektumsetzung: Im Jahr 2025 wurden fünf Projekte erfolgreich installiert. Drei weitere Installationen wurden zeitlich verschoben und sollen im Jahr 2026 abgeschlossen werden. Diese Verschiebungen beeinflussen die kurzfristige Ergebnisentwicklung, verändern jedoch nicht die grundsätzliche Projektpipeline.
  • Gestärkte Kapitalbasis: Die Eigenkapitalquote erhöhte sich 2025 auf rund 22 %. Dies wurde durch thesaurierte Gewinne sowie die Formalisierung eines nachrangigen Darlehens in Höhe von 2 Millionen Euro unterstützt.
  • Markterschließung: In Zusammenarbeit mit Varian wurden Schritte zur Prüfung von Marktchancen in unterversorgten Regionen in Mexiko und den Vereinigten Staaten eingeleitet. Dies ergänzt die bestehende Präsenz in Nord-, Mittel- und Südamerika.
  • Organisatorische Weiterentwicklung: Das Team wurde erweitert und interne Prozesse weiter strukturiert. Dadurch wird die operative Abhängigkeit von einzelnen Führungspersonen reduziert und die Skalierbarkeit der Organisation gestärkt.

Insgesamt spiegeln diese Entwicklungen eine kontinuierliche operative Weiterentwicklung und eine zunehmende strukturelle Reife des Unternehmens im Vergleich zu früheren Finanzierungsrunden wider.

Finanzierungszweck

Die im Rahmen dieser Finanzierungsrunde eingeworbenen Mittel dienen der Finanzierung der Installation eines Linearbeschleunigers (Linac) in einem Krankenhaus in Cusco, Peru, oder alternativ in einer vergleichbar unterversorgten Region in Peru.

Krebserkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. In vielen Regionen Lateinamerikas ist der Zugang zu moderner Strahlentherapieinfrastruktur weiterhin ungleich verteilt. Die Installation eines Linac in Cusco trägt zur Erweiterung der lokalen Behandlungskapazitäten bei und kann dazu beitragen, lange Anfahrtswege für Patientinnen und Patienten zu reduzieren.

Ein Linearbeschleuniger ist ein spezialisiertes Gerät zur Durchführung moderner Strahlentherapie. Er erzeugt hochenergetische Röntgenstrahlung, die präzise auf Tumorgewebe ausgerichtet wird. Dadurch kann Tumorgewebe gezielt behandelt und umliegendes gesundes Gewebe möglichst geschont werden. Die Installation erweitert die regionale Versorgungskapazität und verbessert den Zugang zu zeitgemäßer Krebstherapie.

Das Finanzierungsvolumen dieser Runde beträgt bis zu 2.500.000 Euro. Abhängig vom insgesamt eingeworbenen Betrag ergeben sich folgende Finanzierungsszenarien:


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Minimalszenario

(Mindestfinanzierungsschwelle von 500.000 Euro für diese Finanzierungsrunde)

In diesem Szenario werden die Mittel zur teilweisen Finanzierung des Linac-Projekts in Peru eingesetzt, ergänzend zu weiteren Finanzierungsbausteinen auf Gruppenebene.

Mittelverwendung:

  • 100 % – Anschaffung der Medizintechnik (Teilfinanzierung)
    Beitrag zur Finanzierung des Erwerbs des Linearbeschleunigers.

Dieses Szenario ermöglicht die strukturierte Umsetzung des Linac-Projekts sowie den Aufbau der lokalen Strahlentherapiekapazität.

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Maximalszenario

(Maximales Finanzierungsvolumen von bis zu 2.500.000 Euro in dieser Finanzierungsrunde)

In diesem Szenario werden die Mittel zur vollständigen Finanzierung des Linac-Projekts eingesetzt, einschließlich der Anschaffung des Geräts sowie aller projektbezogenen Kosten.

Mittelverwendung:

  • 60 % – Vollständige Anschaffung der Medizintechnik
    Erwerb des Linearbeschleunigers.
  • 20 % – Betriebsmittel während der Anlaufphase
    Liquiditätspuffer für die ersten Monate der Projektumsetzung sowie zur Deckung projektbezogener Finanzierungskosten.
  • 15 % – Installation und technische Umsetzung
    Transport, Zollabwicklung, technische Planung sowie zertifizierte Installation.
  • 5 % – Inbetriebnahme und Schulung
    Systemintegration, Testläufe sowie Schulung des lokalen Personals in Zusammenarbeit mit OEM-Partnern.

Dieses Szenario ermöglicht die vollständige Umsetzung des Linac-Projekts innerhalb der bestehenden Leasingstruktur und den weiteren Ausbau der regionalen Strahlentherapiekapazitäten.

Zahlen

Ist- und Planzahlen

Erhalten Sie einen Überblick über die finanziellen Kennzahlen des Unternehmens, einschließlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Zudem finden Sie hier Informationen zur weiteren Wachstumsplanung.

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Sicherheiten und Risiken

Sicherheiten

Die folgenden Sicherheiten/Bürgschaften (wie im Key Investment Information Sheet (KIIS) näher beschrieben) werden gestellt:

  • Erstrangige Verpfändung des Linearbeschleunigers (Linac), der von der Resonandina Peru S.a.C. erworben und an ein Krankenhaus bzw. eine Klinik in Peru verleast wird;
  • Erstrangige Verpfändung der Forderungen der Resonandina Peru S.a.C. gegenüber dem Krankenhaus bzw. der Klinik in Peru, an welches bzw. welche der vorgenannte Linearbeschleuniger verleast wird;
  • Bürgschaft der Resonandina Peru S.a.C.

Der Wert der Sicherheiten/Bürgschaften kann schwanken, insbesondere im Falle eines Verzugs oder Ausfalls, was potenziell zu einer geringeren Rendite führen kann. Es besteht das Risiko, dass die Sicherheiten/Bürgschaften nicht oder nicht vollständig verwertet werden können.

Risiken

Eine Investition in wachstumsorientierte Unternehmen ist stets mit Risiken verbunden. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Darstellung der mit dieser Investition verbundenen Risiken, wie sie im Key Investment Information Sheet (KIIS) beschrieben sind. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.


  • In den Planungen des Projektträgers wird davon ausgegangen, dass durch das Pay-per-Use-Konzept der Resonandina-Gruppe ausreichende Einnahmen aus dem Leasing der medizinischen Bildgebungsgeräte erzielt werden können, sodass die Investition der Anleihegläubiger vollständig zurückgezahlt werden kann. Die Annahmen des Projektträgers hinsichtlich der Anzahl der Nutzungen (Patienten) auf der Grundlage des Pay-per-Use-Konzepts könnten sich als unzutreffend erweisen. Insbesondere da die Cashflows nur für das mit dem Krankenhaus vereinbarte Mindestvolumen garantiert sind, besteht das Risiko, dass die Cashflows nicht wie geplant eintreten. Dieses Risiko wird durch langfristige Leasingverträge mit Krankenhäusern, um dauerhaft stabile Cashflows zu gewährleisten, und die vereinbarten Sicherheiten abgesichert – dennoch verbleibt ein Restrisiko, dass die Einnahmen während der Laufzeit nicht wie geplant im Sinne der aktuellen Annahmen erzielt werden können. Dies könnte es dem Projektträger erschweren, die Ansprüche der Anleihegläubiger innerhalb der Laufzeit der Anleihe ordnungsgemäß zu bedienen. Im schlimmsten Fall kann dies für die Anleihegläubiger bedeuten, dass Zins- und/oder die Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen. Darüber könnte die Resonandina-Gruppe in Zukunft nicht in der Lage sein, ausreichend Kapital für den Kauf von medizinischen Bildgebungsgeräten aufzunehmen und damit Leasingverträge mit ausreichendem Volumen abzuschließen. Dies kann die Geschäftstätigkeit des Projektträgers und seiner Tochtergesellschaften praktisch unmöglich machen. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass die Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
  • Beim Kauf der medizinischen Bildgebungsgeräte arbeitet die Resonandina-Gruppe eng mit OEMs (Original Equipment Manufacturer) und Drittanbietern sowie lokalen Anbietern für Takelage, Transport, Bau und Engineering zusammen. Es bleibt ein Restrisiko bestehen, dass die Lieferanten ausfallen könnten oder mit der Lieferleistung in Verzug geraten. Im Falle einer Insolvenz der Lieferanten bestünde beispielsweise das Risiko, dass der Projektträger nur eingeschränkte oder gar keine Möglichkeiten mehr hätte, schnell an medizinische Bildgebungsgeräte zu gelangen. Dies könnte zu Verzögerungen bei den Installationen und damit zu vorübergehenden Einkommenseinbußen des Projektträgers führen und es ihm erschweren, die Ansprüche der Anleihegläubiger ordnungsgemäß zu bedienen.
  • Die Resonandina-Gruppe arbeitet eng mit Transport-, Wartungs- und Dienstleistungsunternehmen, Lieferanten und Kunden auf der Grundlage langfristiger Verträge zusammen, um einen kontinuierlichen und stabilen Betrieb zu gewährleisten. Dennoch verbleibt ein operationelles Restrisiko bestehen, das z.B. auf dem Ausfall der oben genannten Parteien beruht und welches es dem Projektträger erschweren könnte, die Ansprüche der Anleihegläubiger ordnungsgemäß zu bedienen.
  • Sobald die medizinischen Bildgebungsgeräte in den Krankenhäusern in Betrieb genommen wurden, beginnt die Betriebszeit. Das Risiko technischer Defekte während der Laufzeit der Anleihen wird größtenteils durch langfristige Wartungs- und Servicevereinbarungen mit den Lieferanten abgedeckt. Darüber hinaus unterliegen die Geräte den üblichen Lieferantengarantien. Dennoch verbleibt ein Restrisiko, dass technische Defekte trotz der Wartungs- und Servicevereinbarungen nicht behoben werden und nicht durch die Produktgarantien abgedeckt sind. Dies könnte sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Resonandina-Gruppe auswirken und zu einem Verlust oder Teilverlust des investierten Kapitals und/oder der Rendite für die Anleihegläubiger führen.
  • Es besteht ein strukturelles Risiko, das sich daraus ergibt, dass in der Regel mehrere Finanzierungspartner an den Projekten der Resonandina-Gruppe beteiligt sind. Da die Forderungen dieser Parteien in der Regel den gleichen Rang haben wie die Forderungen des Projektträgers und/oder seiner Tochtergesellschaften, besteht das Risiko, dass die an alle Finanzierungspartner auszuschüttenden Erlöse nicht ausreichen könnten. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
  • Es besteht ein Währungsrisiko, da die Resonandina-Gruppe ihre Darlehen in Euro (ab 2024 auch in Dollar) aufnimmt, ihre medizinischen Geräte in Dollar bezahlt und ihre Einnahmen zu 70 % in Dollar und zu 30 % in der jeweiligen Landeswährung erzielt, wo die Einnahmen generiert werden. Dies bedeutet, dass Anleger einem Währungsrisiko ausgesetzt sind, da die Resonandina-Gruppe Wechselkursschwankungen unterliegt, die zu einer Verringerung der Cashflows in Euro und damit der Rendite der Anleihen führen können.
  • Das Managementteam der Resonandina-Gruppe verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich Wachstumskapital und Projektfinanzierung, einschließlich des Leasings und Verkaufs/Kaufs von medizinischen Diagnosegeräten. Obwohl das Managementteam über umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich verfügt, besteht ein Restrisiko, falls ein oder mehrere Mitglieder des Managements die Resonandina-Gruppe verlassen sollten. Dies hätte wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Resonandina-Gruppe und damit auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers. Darüber hinaus besteht für den Projektträger ein Managementrisiko, da es einen dreiköpfigen Beirat und nur einen CEO/Geschäftsführer gibt. Jede Abwesenheit des CEO/Geschäftsführers könnte den Entscheidungsprozess verlangsamen, was zu geringeren Einnahmen des Projektträgers aus seiner Geschäftstätigkeit führen und sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Projektträgers auswirken könnte. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.
  • Nach Kenntnis des Projektträgers sind keine Klagen oder sonstige gerichtliche Verfahren anhängig. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Zukunft zu einem solchen Verfahren kommt, wird als gering eingeschätzt, da die Installation und der Betrieb der Geräte in der Verantwortung der Hersteller und Krankenhäuser liegen. Dennoch verbleibt ein Restrisiko, dass Verfahren gegen den Projektträger oder dessen Tochtergesellschaften eingeleitet werden oder dass sich rechtliche Änderungen ergeben (z. B. dass die Projekte in Zukunft genehmigungspflichtig werden), die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Resonandina-Gruppe auswirken könnten. Für die Anleihegläubiger kann dies bedeuten, dass Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise ausfallen.

Die Geschäftstätigkeit des Projektträgers umfasst gemäß Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates3 ("Verordnung") die Vermietung und das Leasing (siehe Klassifizierung des Abschnittes N gemäß Anhang 1 der Verordnung). Die Geschäftsplanung basiert zu einem wesentlichen Teil auf der schnell wachsenden Nachfrage nach dem Leasing von medizinischen Diagnosegeräten durch Krankenhäuser, die aufgrund der hohen Preise nicht in der Lage sind, solche Geräte selbst zu kaufen. Sollte die Resonandina-Gruppe jedoch keine Leasingverträge mit Krankenhäusern abschließen können, könnte dies dazu führen, dass die Einnahmen während der Laufzeit nicht wie geplant und nicht entsprechend den aktuellen Annahmen eintreten. Dies könnte es dem Projektträger erschweren, die Ansprüche der Anleihegläubiger ordnungsgemäß zu bedienen.

Die Anleihegläubiger der Anleihen tragen vollständig die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit der Resonandina-Gruppe, d.h. das Risiko, dass der Projektträger und/oder eine oder mehrere seiner Tochtergesellschaften vorübergehend oder endgültig nicht zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen in der Lage ist. Insbesondere im Rahmen eines Insolvenzverfahrens könnten die Anleihegläubiger einen Totalverlust erleiden. Folgende besondere Vorkommnisse könnten dazu führen:

  • a) (schwerwiegende) Veränderung der makroökonomischen Lage,
  • b) Misswirtschaft,
  • c) mangelnde Erfahrung,
  • d) Betrug,
  • e) Finanzierung, die nicht dem Geschäftszweck entspricht,
  • f) erfolglose Einführung des Leistungsangebots des Projektträgers,
  • g) mangelnder Cashflow.

Es besteht das Risiko, dass durch sämtliche in Teil C genannten Risiken die Rendite niedriger als erwartet ausfällt, sich verzögert oder aus dem Projekt keine Kapital- oder Zinszahlungen fließen. Weiterhin könnte sich der Wert des Ertrags durch Inflation verringern. Ist die Inflationsrate höher als die Verzinsung von Anleihen, ist die Rendite von Anleihen negativ. Die Anleihen werden in Euro begeben und auch die auf die Anleihen entfallende Verzinsung wird in Euro berechnet und ausbezahlt. Aus diesem Grund besteht für Anleger, die über ein Erwerbseinkommen oder Vermögen in einer anderen Währung als Euro verfügen oder die Erträge aus der Investition in die Anleihen nicht in Euro benötigen, ein Währungsrisiko, weil sie Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind, die die Rendite der Anleihen verringern können. Weiterhin können im Falle eines für den Anleihegläubiger notwendigen Verkaufs der Anleihen zusätzliche Kosten (Transaktionskosten wie Beratungskosten) entstehen, welche die Rendite verringern.
Die individuelle Rendite des jeweiligen Anlegers kann im Einzelfall unterschiedlich ausfallen und hängt von der jeweiligen individuellen steuerlichen Situation ab, was zu einer Verringerung der Rendite führen kann.

Ein vorübergehender oder dauerhafter Ausfall der Plattform des Schwarmfinanzierungsdienstleisters kann dazu führen, dass der Schwarmfinanzierungsdienstleister seine Dienstleistungen nicht mehr erbringen kann. Dies kann dazu führen, dass die Anleger die angebotenen Anleihen nicht zeichnen können oder dass es zu Verzögerungen bei den Zahlungsvorgängen kommt, z.B. bei der Überweisung der investierten Mittel an den Projektträger oder bei der Rückzahlung der Anlegergelder aufgrund eines Widerrufs oder einer auflösenden Bedingung. Da die investierten Gelder auf einem Treuhandkonto verwahrt werden und der Schwarmfinanzierungsdienstleister zu keinem Zeitpunkt über die Gelder verfügt, ist ein Verlust des investierten Kapitals allein aufgrund eines Ausfalls der Plattform des Schwarmfinanzierungsdienstleisters unwahrscheinlich. Weiterhin erfolgt die Verwaltung der Anlegerforderungen und der Sicherheiten der im Rahmen des Schwarmfinanzierungsprojektes emittierten Anleihen von einem unabhängigen Dritten in Form einer Treuhandstiftung nach niederländischem Recht. Es handelt sich dabei um die Stichting Custodian Agent OPC, eingetragen im niederländischen Handelsregister unter Registernummer: 63904179 (nachfolgend „Custodian OPC“). Sollte auch die Custodian OPC unerwartet in Insolvenz oder Konkurs nach niederländischem Recht gehen oder ihre Dienste aus anderen Gründen einstellen müssen, bleibt dennoch weiter das Vertragsverhältnis zwischen dem Projektträger und den Anleihegläubigern über die gezeichneten Anlagen bestehen. Der Projektträger wird dann eine neue Partei benennen, die die Finanzierung und die Sicherheiten verwaltet.

Die Anleihen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Die Übertragung der Anleihen ist zudem technisch dahingehend eingeschränkt, dass eine Übertragung nur an bei dem Projektträger bzw. der registerführenden Stelle registrierte digitale Schließfächer möglich ist. Die „Registerführende Stelle“, die das E-Wertpapierregister führt, ist die Smart Registry GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg Berlin unter der Registernummer HRB 234468 B. „Digitales Schließfach“ ist eine IT-Anwendung, die verwendet wird, um Public Keys und Private Keys zu speichern und mit der Technologie zu interagieren, deren Funktionalitäten es ermöglichen, E-Wertpapiere zu halten und zu übertragen. Die Wertpapiere sind derzeit weder an einer Börse handelbar, noch besteht ein liquider Sekundärmarkt. Selbst im Falle einer Einbeziehung der Wertpapiere in den Handel auf einer oder mehreren Handelsplattformen für Wertpapiere ist ungewiss, ob sich tatsächlich ein Handel mit den Anleihen entwickelt. Das Risiko, dass der Anleihegläubiger keinen Käufer für die Anleihen findet oder nur zu einem aus seiner Sicht zu geringen Preis verkaufen kann, trägt allein der Anleihegläubiger. Die Anleihen können sich auch als vollkommen illiquide herausstellen. Eine Veräußerung der Anleihen durch den Anleihegläubiger ist damit unter Umständen nur eingeschränkt möglich. Es besteht das Risiko, dass eine Veräußerung der Anleihen nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist. Für Anleihegläubiger mit kurzfristigem Kapitalbedarf bedeutet dies, dass sie zum gewünschten Zeitpunkt grundsätzlich nicht über das eingesetzte Kapital verfügen können, zumal ein ordentliches Kündigungsrecht der Anleihegläubiger während der Laufzeit nicht besteht.

Es bestehen zudem folgende wertpapierbezogene Risiken:

i) Keine Einflussnahme- und Mitwirkungsrechte

Die Anleihen selbst begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegen den Projektträger und gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und/oder Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers. Es können in der Gesellschafterversammlung des Projektträgers Gesellschafterbeschlüsse gefasst werden, die sich nachteilig auf die einzelnen Anleihegläubiger auswirken können. Die Anleihegläubiger haben keine Möglichkeit auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers Einfluss zu nehmen. Dies gilt auch für die Verwendung des durch die Ausgabe der Anleihen eingeworbenen Kapitals. Insbesondere haben Anleihegläubiger nicht die Möglichkeit, verlustbringende Geschäftstätigkeiten des Projektträgers zu beenden, ehe das eingebrachte Kapital verbraucht ist. Für die Anleihegläubiger kann dies bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

ii) Verschlechterung der Konditionen durch Mehrheitsbeschluss

Nach den Emissionsbedingungen können diese auch während der Laufzeit der Anleihen geändert werden, wenn die nach den Emissionsbedingungen erforderlichen Zustimmungen durch entsprechende Mehrheitsbeschlüsse der Anleihegläubiger vorliegen. Der einzelne Anleihegläubiger trägt insoweit das Risiko, dass sich gegen seinen Willen aufgrund des Mehrheitsbeschlusses der Anleihegläubiger Änderungen der Emissionsbedingungen ergeben, die sich möglicherweise zu seinem Nachteil auswirken (z.B. geringere Verzinsung, verlängerte Laufzeit oder Verzichte).

iii) Technologie- und Datenbank-Risiken

Die Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten und regulierten Dienstleistungen (z.B. digitale Verwahrung, E-Wertpapierregisterführung) befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Für die Anleihegläubiger besteht das Risiko, dass diese Technologie technischen Schwierigkeiten ausgesetzt ist oder ihre Funktionsfähigkeit durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. Durch einen teilweisen oder vollständigen Zusammenbruch der für die E-Wertpapiere relevanten elektronischen dezentralen Datenbank (nachfolgend „E-Datenbank“) könnte dem Anleihegläubiger der Zugang zu seinen E-Wertpapieren vorübergehend und endgültig unmöglich werden. Es besteht das Risiko von Attacken gegen das Netzwerk oder die verwendete E-Datenbank. Dabei sind unterschiedliche Arten von Angriffen denkbar. Diese Angriffe können das Netzwerk bzw. die E-Datenbank unbenutzbar machen, so dass es Anleihegläubigern nicht möglich wäre, die E-Wertpapiere zu transferieren. Sollte das Netzwerk bzw. die E-Datenbank gänzlich unbrauchbar werden, besteht das Risiko, dass Anleihegläubiger auf ihre Digitalen Schließfächer gar keinen Zugriff mehr haben. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen.

Der Projektträger bietet den Anleihegläubigern über einen zugelassenen Verwahrer von E-Wertpapieren eine technische Lösung, die dazu dient E-Wertpapiere zu halten, zu speichern und darüber zu verfügen. Es besteht das Risiko, dass diese Lösung fehlerbehaftet und/oder für mögliche Hackerangriffe besonders anfällig ist. Dadurch können die Anleihegläubiger möglicherweise vorübergehend oder dauerhaft keinen Zugriff auf ihre E-Wertpapiere haben, was im schlimmsten Fall zum unwiederbringlichen Verlust der E-Wertpapiere führen kann. Die Verwaltung im Sinne der laufenden Wahrnehmung der Rechte und Pflichten aus den E-Wertpapieren übernimmt weder der Verwahrer von E-Wertpapieren noch der Projektträger.

Die oben aufgeführten Risiken sind nicht die einzigen Risikofaktoren, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Projektträgers auswirken. Andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die der Projektträger derzeit nicht sieht oder die er derzeit für irrelevant hält, können ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Projektträgers haben.

Dokumente

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Dieser Abschnitt wird im Verlauf der Finanzierungsrunde regelmäßig mit neuen, projektbezogenen Informationen aktualisiert. Um über zukünftige Updates zeitnah informiert zu werden, abonnieren Sie bitte unseren Newsletter.

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